Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Auch ich kritisiere die ungenügende Aufklärung und klage an Evelyn Hecht-Galinski

Hinterbliebene der NSU-Opfer kritisieren ungenügende Aufklärung

11.07.18 – 01:59 min Zehn Menschen, davon neun mit ausländischen Wurzeln, hat der NSU zwischen 2000 und 2006 ermordet. Kanzlerin Merkel sichert eine vollständige Aufklärung zu. Doch das Versprechen ist auch nach fünf Jahren NSU-Prozess nicht eingelöst, sagen die Angehörigen der Opfer.

„Der Rechtsstaat hat in Deutschland Löcher“

Abdulkerim Şimşeks Vater war das erste Opfer des NSU. Heute ist er Nebenkläger im Münchner Prozess. Im Gespräch macht er den Ermittlern schwere Vorwürfe und erklärt, warum er jetzt die Bundesrepublik verklagt. Enver Şimşek war das erste Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Am 11. September 2000 erschoss die rechtsextreme Terrorbande den Blumenhändler in Nürnberg.

Geklärt heißt nicht aufgeklärt.

Ein gerechtes Urteil und Säcke voller Fragen

Das NSU-Verfahren ist beendet und die Schuld der Angeklagten geklärt. Aber es braucht nicht nur Strafverfahren. Nötig ist auch ein neues Denken – das anerkennt, dass Islam und Muslime zu Deutschland gehören. Das NSU-Verfahren ist souverän-akribisch geführt und es ist nun gerecht beendet worden: mit der Höchststrafe für die Angeklagte Beate Zschäpe und mit schweren Strafen für ihre Gehilfen.

Lebenslänglich für Beate Zschäpe, aber die Aufklärung ist bis heute versäumt worden, für die Angehörigen der 10 Ermordeten, der unschuldigen Opfer schwer erträglich. Auch die  Bombenanschläge auf das Grab meines Vaters, bis heute unaufgeklärt! Warum sind die Akten entweder verschwunden, vernichtet oder  unter Verschluss. Hätten die Morde verhindert werden können, wenn es schon den Willen gegeben hätte Bombenanschläge auf das Grab meines Vaters ernsthaft aufzudecken und gegen die Täter zu ermitteln. Schließlich geschah der erste Mord erst 2000, während die Anschläge 1998 begannen?  Immer wurde der gleiche Sprengstoff eingesetzt. Jetzt nach diesem  NSU Mammut Prozess, der schließlich länger dauerte, als NS  Prozesse muss erst recht weiter ermittelt werden. Warum durften wir keine Belohnung aussetzen und warum wurden die Ermittlungen der Staat Staatsanwaltschaft nach etwa 6 Wochen, ohne Ergebnis eingestellt.  Auch Merkel, die vollmundig eine lückenlose Aufklärung  versprach, versagte kläglich. Es scheint das die Geheimhaltung über die Aufklärung geht. Weil der Verfassungsschutz soviel zu den Vorkommnissen beitrug und nichts mehr fürchtet, als enttarnt und entlarvt zu werden?? Warum wohl die Akten verschwanden, vernichtet oder 120 Jahre geheim bleiben werden! Ist das die deutsche Rechtsstaat-„Werte-Gesellschaft“, Frau Merkel?

ZDFzoom: Die Todesliste des NSU

Es geht um eine geheimnisvolle Liste. Auf ihr stehen die Namen von mehr als 10 000 Personen. Experten sind überzeugt: Der NSU plante weitaus mehr Attentate und muss Helfer gehabt haben. Video verfügbar bis 11.07.2019, 00:00 Deutschland 2018

NSU-Prozess: Lebenslange Haft für Beate Zschäpe – SPIEGEL ONLINE – Panorama

Das Oberlandesgericht München hat Beate Zschäpe als Mittäterin an den Morden und Gewalttaten des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) zur Höchststrafe verurteilt. Der Senat verhängte eine lebenslange Haftstrafe sowie Sicherungsverwahrung gegen die 43-Jährige. Er stellte die besondere Schwere der Schuld fest. In Kürze mehr auf SPIEGEL ONLINE. ulz

Zschäpe im NSU-Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt

Im NSU-Prozess ist die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht München stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest – damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich zwar möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen.

Dr. A. Merkel >>Als Bundeskanzlerin der…<<

der Bundesrepublik Deutschland verspreche ich Ihnen, wir tun alles, um die Morde aufzuklären, und die Helfers-Hefer und Hintermänner aufzudecken, und alle Täter ihrer gerechten Strafe zu zuführen.“ Die n-tv-„Off-Stimme: „Die Nebenkläger hofften auf Aufklärung…“ Sie hofften, aber ihr Hoffen ist in einem Deutschland in dem vertuscht, statt aufgedeckt wird, ein Hoffen aus der Vergangenheit,…

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