Broder verzichtet auf den Voß-Preis! Dank an eine mutige SPD Frau, Ursula Holthausen

Stefan Aust, der ehemalige St.Pauli und Spiegel Kumpel und als heutiger Welt Herausgeber, wieder mit Broder verbunden, hatte den  Johann-Heinrich- Voß Preis an  Broder, „eine richtig gute Entscheidung genannt. Da gab es aber zum Glück noch eine aufrechte SPD(!) Frau, Ursula Holthausen, die Broder „dieses Preises nicht für würdig fand“.  Richtige Begründung: „Broder ist ein Brandstifter und spaltete die Gesellschaft und das ist nicht im Sinne von Johann-Heinrich-Voß. Er lässt an nahezu keinem Menschen etwas gutes. Das ist dermaßen verletzend! Er entblößt Menschen und verletzt sie. Da kann ich nicht gut gutheißen. Das hat auch nichts mit dem Voß Preiß zu tun.  Danke Frau Holthausen!

 

Macht Henryk M. Broder Stimmung gegen Flüchtlinge?

Kritiker werfen dem Preisträger vor, Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen, die Gesellschaft zu spalten – also eben gerade nicht für Humanismus, Freiheit und Aufklärung zu stehen, wie der Namensgeber des Preises, Johann Heinrich Voß. Der Mann hatte zu Goethes Zeiten für einige Jahre die Otterndorfer Lateinschule geleitet.

Holthausen: „Broder ist ein Brandstifter“

Seit dem Jahr 2000 wird der Voß-Preis an Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Politik verliehen. An Hendryk M. Broder nun scheiden sich erstmals die Geister: „Er ist dieses Preises nicht würdig“, findet Ursula Holthausen. Sie sitzt für die SPD im Kulturausschuss des Stadtrates und fügt hinzu: „Broder ist ein Brandstifter und er spaltet die Gesellschaft. Und das ist nicht im Sinne von Johann Heinrich Voß. Er lässt nahezu an keinem Menschen etwas Gutes. Das ist dermaßen verletzend! Er entblößt Menschen und verletzt sie. Das kann ich nicht gutheißen. Das hat auch nichts mit einem Voß-Preis zu tun.“

Sparkasse finanziert lieber Orgel

Die Sozialdemokraten stellten sich quer, als es darum ging, das Preisgeld von 10.000 Euro zu bewilligen. Das Geld kam trotzdem zusammen, wurde mit den Stimmen von CDU und FDP bereitgestellt, nachdem zuvor bereits die Kreissparkasse aus der Finanzierung ausgestiegen war.

Angesichts der Begründung die Broder zu seinem Verzicht angab kann man nur lachen, „Er könne sich keiner Kampagne aussetzen, gegen die er sich nicht wehren kann“. Wo Broder doch der Spezialist für Schmutzkampagnen ist!

Hier die Chronologie der Ereignisse

Otterndorf: Henryk M. Broder verzichtet auf den Voß-Preis

Publizist und Buchautor Henryk M. Broder verzichtet auf die Annahme des mit 10.000 Euro dotierten Otterndorfer Voß-Preises.

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