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Chaos beim Umgang mit Corona- Verdachtsfällen ARD Report Mainz

Unbedingt anschauen, Report Mainz ! Wie das israelische Gesundheitsministerium und die staatliche Fluggesellschaft EL Al mit deutschen Corona-Verdachtsfällen Passagieren umgeht!

 

Das Coronavirus stellt auch den Flugverkehr vor eine Herausforderung – besonders beim Umgang mit Verdachtsfällen. Denn internationale, einheitliche Standards gibt es dazu nicht. Welche bedenkliche Folgen das haben kann, belegt der Fall einer deutschen Reisegruppe in Israel, deren Rückreise nach Deutschland und die Abfertigung nach der Landung REPORT MAINZ exklusiv rekonstruierte.

Nachdem die Gruppe in Bethlehem laut israelischen Behörden „engen Kontakt“ zu einem bestätigten Corona-Fall hatte, wird sie dort unter Quarantäne gestellt. Doch schon drei Tage später wird die Reisegruppe zurück nach Deutschland geflogen – zusammen mit Passagieren, die weder über den Corona-Verdacht noch über die abgebrochene Quarantäne der Mitreisenden informiert wurden. Nach der Landung werden insgesamt 19 Personen der Gruppe positiv auf Corona getestet. Die anderen Fluggäste dürfen jedoch ungehindert das Flugzeug verlassen und werden erst mit bis zu zwei Tagen Verzögerung unter Quarantäne gestellt. Wie konnte es dazu kommen? REPORT MAINZ fragt sämtliche Behörden an, erhält jedoch keine klare Antwort. Mediziner und Flugexperten fordern international einheitliche Standards beim Umgang mit Corona-Verdachtsfällen im Flugbetrieb.

12. März 2020 | Nach Corona-Verdacht in Israel Flugpassagiere erst zwei

Tage nach Rückkehr in Deutschland unter Quarantäne gestellt

Mehrere Flugpassagiere aus Deutschland, die zuvor in Israel wegen eines bestätigten Corona-Falls unter Quarantäne standen, sind in regulären Flügen gemeinsam mit anderen Passagieren von Tel Aviv nach München und Frankfurt zurückgekehrt.

Passagiere des Fluges, der am Montag in Frankfurt landete, berichten REPORT MAINZ, dass sie erst nach der Landung im Flugzeug über die Quarantäne ihrer Mitreisenden informiert wurden. Am Flughafen seien sie von medizinischem Personal empfangen worden. Mitglieder der Reisegruppe, die zuvor in Israel unter Quarantäne standen, seien von den anderen Passagieren getrennt worden. Alle anderen Passagiere hätten, nachdem sie ihren Kontakt hinterlassen hatten, ungehindert das Flugzeug verlassen und weiterreisen dürfen. Erst zwei Tage später, so schildert es ein Passagier gegenüber REPORT MAINZ, sei er vom örtlichen Gesundheitsamt kontaktiert und unter eine 14-tägige Quarantäne gestellt worden.

Auswärtiges Amt verweist in der Entscheidung auf israelische Behörden

Gegenüber REPORT MAINZ bestätigte das Auswärtige Amt, die Botschaft habe die von israelischen Behörden unter Quarantäne gestellte Gruppe intensiv konsularisch betreut. Die Entscheidung über den Umgang mit den Verdachtsfällen habe aber bei den israelischen Behörden gelegen – diese hätten gegen Quarantänemaßnahmen entschieden, eine Ausreise der Gruppe verfügt und diese auch gemeinsam mit der Fluglinie logistisch umgesetzt. Mehrere Passagiere, die nicht Teil dieser Reisegruppe waren, berichten im Gespräch mit REPORT MAINZ übereinstimmend, dass sie nicht vorab über den gemeinsamen Flug mit Menschen unter Corona-Verdacht informiert worden sind.

Das Auswärtige Amt habe unmittelbar nach Bekanntwerden der Ausreiseanordnung alle vorliegenden Informationen zu betroffenen Personen und Flugverbindungen an die Gesundheitsbehörden in Deutschland weitergeleitet, so ein Sprecher gegenüber REPORT MAINZ.

Israelische Behörden hatten schon am Dienstag informiert

Bereits am Dienstag hatte das israelische Gesundheitsministerium mitgeteilt, die in Israel unter Quarantäne gestellten Deutschen seien am 2. März in Israel eingetroffenen. Während ihres Aufenthalts in Israel hätten sie in engem Kontakt zu einem positiv auf Corona getesteten Mann in Beit Jalla gestanden, einer kleinen Stadt im Westjordanland in der Nähe von Bethlehem. 

Die zuständigen Gesundheitsbehörden in Deutschland und Israel waren bisher für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

 

Stand: 24.3.2020, 21.12 Uhr

Flugverkehr: Chaos beim Umgang mit Corona-Verdachtsfällen | Startseite | REPORT MAINZ

SENDETERMIN Di, 24.3.2020 | 20:30 Uhr | Das Erste REPORT MAINZ rekonstruiert exklusiv, wie eine deutsche Reisegruppe aus Israel mit 44 Personen – allesamt Corona-Kontaktfälle – ohne Schutzvorkehrungen zurück nach Deutschland flog. Aufgrund des Umgangs der hiesigen Behörden mit den Flugpassagieren verbreitete sich das Virus in Deutschland weiter.

 

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