Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Der lange Arm von Netanjahu!

der lange arm von netanjahu

Reicht der lange Arm von Netanjahu bis nach Deutschland, an deutsche Hochschulen? Ja, in der Tat versucht Israel wieder einmal Einfluss zu nehmen, um nach altbekannter Manier mit lächerlichen Antisemitismusvorwürfen die Freiheit der Lehre und die Meinungsfreiheit in Deutschland zu torpedieren. Es ist nur allzu verständlich, dass ein Staat, der seit seiner Staatsgründung durch Vertreibung hunderttausender Palästinenser und durch fortwährende ethnische Säuberung seine Existenz sichert, es nicht gern sieht, wenn in Deutschland all dies zur Sprache kommt, und dann noch in einer Hochschule.

Da gibt es doch tatsächlich an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim eine Lehrbeauftragte, Ibtissam Köhler, die es wagte, in einem Seminar die soziale Lage der Jugendlichen in Palästina darzustellen. Ich stimme Frau Köhler vollkommen zu, wenn sie an Hand von Bildern, die fast alles sagen, vermitteln will, dass mit der Gründung Israels die Leiden des palästinensischen Volkes begannen. Und dieses Leiden findet kein Ende, denn sie sind zu Flüchtlingen gemacht worden.

Wenn Steine werfende palästinensische Kinder, die unter der israelischen Besatzung besonders zu leiden haben, gezeigt werden, wie sie diese Steine gegen einen Panzer der „Jüdischen Verteidigungsarmee“ werfen, um für Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen und nach einem sicheren Leben in Freiheit streben, so kann man dem nur zustimmen. Unter der der illegalen jüdischen Besatzung Palästinas kann es keine Freiheit geben. Da ist Widerstand gegen die Besatzer legitim und wichtig!

Warum darf nicht ausgesprochen werden, dass in Gaza ein Völkermord betrieben wurde und dass die illegale Besiedlung, Besatzung, Blockade und ethnische Säuberung Palästinas täglich voranschreitet? Diese legitime Israel-Kritik soll antisemitisch sein? Solange dieser „Jüdische Staat“ Israel brutal die Menschenrechte und das Völkerrecht mit Füßen tritt und die Judaisierung als Staatsräson betreibt, kann man als bekennende Anti-Zionistin wie ich nur „anti-israelisch“ sein. Wenn der lange Arm Netanjahus, durch die „Springernde Bild“, das Zentralorgan des Zentralrats der Juden, die Jüdische Allgemeine, und hört hört, die Hass verbreitende, fremden- und islamfeindliche Website Politically Incorrect“ zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung mit Anetta Kahane, die ehemalige „IM Victoria“, an einem Strang ziehen, um die freie Meinungsäußerung und –bildung zu hintertreiben, so ist gemeinsames Handeln angesagt, diese Versuche abzuwehren und uns mit der Hochschule Hildesheim und deren Präsidentin, Frau Prof. Christiane Dienel, gegen diese Kampagne zu solidarisieren. (1) (2)

Die Hochschule steht für einen freien Diskurs der Studierenden, die nur so zu echter Meinungsbildung befähigt werden, um sie zu mündigen Staatsbürgern zu machen. Ich bitte Sie alle, liebe Leser, mit E-Mails an Frau Prof. Dienel ihre Position zu unterstützen und damit unsere Solidarität zu unterstreichen für die Meinungsfreiheit.

dienel@hawk-hhg.de

Schreiben Sie bitte ebenso an an die Wissenschaftsministerin von Niedersachsen Frau Heinen-Kljajic: Gabriele.Heinen@lt.niedersachsen.de

Blockieren wir den langen Arm von Netanjahu, der über Medien und Hochschulen bis in die höchsten Kreise der deutschen Politik reicht. Dieses Seminar von Frau Ibtissam Köhler ist wichtig und notwendig für die Hochschule und sollte von allen deutschen Hochschulen und Universitäten übernommen werden. Es ist Ibtissam Köhler zu danken, dass endlich einmal die Fakten auf den Tisch kommen wie Völkermord, ethnische Säuberung, Folterungen, Inhaftierung von Kindern und die völlige Entrechtung des palästinensischen Volkes. Wieder einmal sind wir Zeugen, wie der „Jüdische Staat“, vertreten durch das Netanjahu-Regime, und die weltweite Israel-Lobby, mit aller Macht versuchen, dies zu hintertreiben und die dokumentierten Tatsachen nicht hören wollen, und deren öffentliche Verbreitung zu verhindern suchen. Denn nichts fürchtet der „Jüdische Staat“ mehr als die Wahrheit. Aber die Wahrheit lässt sich auf Dauer nicht verhindern und leugnen!

Desgleichen wurde gerade wieder von mehreren pro-israelischen Organisationen versucht, ein Verbot der Nakba Ausstellung in Hechingen zu erreichen. Allerdings wie schon so oft, ohne Erfolg. Diese so wichtige und angesehene Ausstellung, die auch schon in Straßburg im Europa-Parlament gezeigt wurde, ist ein wichtiges Zeitdokument über die Vertreibung der Palästinenser; ihr Titel“: „Die Nakba Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“. (3)

Diese Ausstellung habe ich selbst schon 2008 in Tübingen eröffnen dürfen! (4)

Während deutsche Politiker immer wieder versuchen, einen Keil zwischen Deutsche, Türkei und Muslime zu werfen und man Deutschtürken verurteilt, weil sie türkische Flaggen bei Demonstrationen schwenken und sie auffordern, sich nicht als „fünfte Kolonne“ Ankaras zu betätigen, werden deutsche Bürger jüdischen Glaubens(!) und jüdische Organisationen von Politik und Medien unterstützt, wenn sie auf Demonstrationen die Flagge des „Jüdischen-Staats“ schwenken, den Davidstern als Symbol der Besatzung und Judaisierung Palästinas, dann ist das unerträglich! Schluss mit der offiziellen Solidarisierung mit der illegalen Besatzung Palästinas!

Während man Erdogan seinen langen Arm bis nach Deutschland vorwirft, wird diese Tatsache bei Netanjahu und anderen Politikern des „jüdischen Staates“, wie diversen israelischen Präsidenten, die ihren Staatsbesuch dazu auch missbraucht haben, deutsche Bürger jüdischen Glaubens aufgefordert haben, „heimzukehren“ in den „Jüdischen Staat“! Alles, was israelische Politiker und jüdische Funktionäre machen wird unterstützt von deutschen Politikern und vielen Medien, während man alles, was Erdogan und Putin tun, per se verurteilt. Auch wäre das Verbot der Übertragung der Rede Erdogans mit Sicherheit vom Bundesverfassungsgericht anders beurteilt worden, wäre es um eine Rede Netanjahus gegangen! Keine Doppelstandards bitte, nur weil es den „Jüdischen Staat“, oder jüdische Bürger betrifft. Der lange Arm von Natanjahu, der bis nach Deutschland reicht, muss blockiert werden!

Freiheit und Selbstbestimmung für die Palästinenser von Erich Fried

Die Schreie der gefolterten Palästinenser im Gefängnis von Hebron
und in den anderen israelischen Geheimdienstkellern
und auch die Schüsse
die palästinensische Kinder und Jugendliche auf der Straße
niedergestreckt haben sind nicht ungehört verhallt.

Trotz Terror demonstrieren Zehntausende und fordern ihr Recht
über 1.000 wurden verhaftet, Dutzende erschossen.
Israel geht den Weg seines heimlichen Bundesgenossen Südafrika
Apartheid und Rassismus endlich ganz ohne Maske.

Als von Hitler vertriebener Jude und in der Welt herumgekommener
Schriftsteller
erkläre ich meine Solidarität
mit dem palästinensischen Volk.
Alle Welt ist aufgerufen zu verhindern, daß Terror und
Unrecht eskalieren.
Die Juden sind aufgerufen, sich laut gegen die Verbrechen zu wenden,
die in ihrer aller Namen begangen werden.
Die Deutschen sind aufgerufen zu helfen:
Ohne Hitler wären nie genug verbitterte Einwanderer gekommen,
um die Palästinenser so unterdrücken zu können.
Die Amerikaner sind aufgerufen, ihren israelischen Satelliten nicht
weiter rasen zu lassen.

Alle Welt muß endlich offenen Auges Solidarität üben.
Der Terror muß aufhören.
Freiheit und Selbstbestimmung für die Palästinenser!


Mein Schreiben an Frau Prof. Dienel, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim

Sehr geehrte Frau Prof. Dienel,

mit Abscheu verfolge ich die Angriffe im Zentralorgan des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Jüdischen Allgemeinen, im Chor mit der Amadeu Antonio Stiftung, unter Leitung von Anetta Kahane, die als ehemalige „IM Victoria“ schon zu DDR Zeiten im Dienste der Stasi Kommilitonen bespitzelte, sowie der berüchtigten Anti-Muslim Hetzseite PI, Politically Incorrect und nicht zu vergessen der „Springernden Bild“, vereint im Kampf gegen Ihre Lehrbeauftragte Frau Ibtissam Köhler. Besonders erschreckend erscheint mir in diesem Zusammenhang, was sich da zusammen gefunden hat.

Ich möchte sie bestärken in Ihrer Standhaftigkeit dem Druck der Anfeindungen nicht nachzugeben, da Ihre Hochschule eine der wenigen in Deutschland ist, die so ein wichtiges Seminar unter dem Titel die „Soziale Lage der Jugendlichen in Palästina“ anbietet. Ja, die Bilder der Vertreibung, die fast alles sagen und die palästinensischen Kinder die nach einem Leben für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen, müssen von uns allen unterstützt werden. Es ist Ihnen und Frau Köhler zu danken, dass endlich einmal unwiderlegbare Fakten auf den Tisch kommen, die den „Jüdischen Staat“ und seinen Umgang mit dem palästinensischen Volk betreffen. Dieser Staat versucht seit Staatsgründung, mit der ethnische Säuberung Palästinas auf Kosten der völligen Entrechtung des palästinensischen Volkes zu erreichen. Warum soll es verboten sein, diese Tatsachen der Unterdrückung in einem Seminar zu vermitteln? Schließlich setzt sich der „Jüdische Staat“ seit Jahrzehnten über alle Kritik und Resolutionen gegen diese international als illegal anerkannte Annexionspolitik und Besatzungspolitik hinweg. In der Tat ist das Totschlagsargument des Antisemitismus zu einem Herrschaftsinstrument verkommen, wie es mein guter Bekannter, Prof. Moshe Zuckermann so treffend beschreibt. Es ist die kraftlose Antisemitismus-Keule, die uns alle einschüchtern soll und jede berechtigte Kritik unmöglich machen soll. So soll alles, was sich auf Israel bezieht zu „Israelbezogenen“ Antisemitismus werden. Als Steigerung wird es dann zu „Juden-Hass“, weil Israel jetzt von der ganzen Welt, auch den Palästinensern(!) fordert, als „Jüdischer Staat“ anerkannt zu werden. Diese Tatsache spricht für sich und zeigt die wahren Intentionen die dahinter stecken.

Ich selbst, als bekennende Anti-Zionistin kann nur den Kopf schütteln über die traurigen Zustände in Deutschland, die besonders wenn es um Israel und die „besonderen“ Beziehungen geht, alles beiseite schieben, was uns das Grundgesetz lehrt und was wir immer verinnerlichen sollten, die Menschenrechte sind unteilbar und gelten auch für die Palästinenser.
Der Holocaust heiligt eben nicht alle Mittel! Unter anderem aus diesem Grund habe ich mir das Lebensmotto meines Vaters Heinz Galinski zu eigen gemacht: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“.

Ich werde nicht schweigen zu dem Unrecht, das dem palästinensischen Volk im illegal besetzten Palästina und im „Jüdischen Staat“ angetan wird!
Es ist heute keine Schande „antiisraelisch“ zu sein, aber es ist schändlich, nicht gegen das Unrecht der illegalen Besatzungspolitik zu protestieren, sondern sich mit dieser zu solidarisieren, wie es viele deutsche Politiker und Medien zusammen mit jüdischen Lobbyisten und christlichen Zionisten tun.

Sehr geehrte, liebe Frau Dienel, seien sie meiner Solidarität versichert und bleiben Sie weiter so standhaft im Streben für die Freiheit der Lehre und der freien Meinungsäußerung.
Es ist so wichtig, dass ein Seminar über die Jugendarbeit in Palästina stattfindet, das sich auch nicht scheut, alles auf den Tisch zu bringen, was im illegal besetzten Palästina geschieht.. Es sollte ein Weckruf sein, dem sich viele andere Universitäten anschließen sollten.

Darf ich Ihnen noch einen persönlichen Vorschlag machen? Wie wäre es, wenn sie meinen Freund, den israelischen Historiker Prof. Ilan Pappe, Autor so vieler Bücher zu diesem Thema, aber vor allem des so wichtigen Standardwerkes der Geschichte der „ethnischen Säuberung Palästinas, der Nakba, der Geschichte die zur Staatsgründung Israels führte, an die HAWK einzuladen? Pappe ist selbst ein Sohn deutscher Holocaustüberlebenden der jetzt in der britischen Universität Exeter lehrt und den „Jüdischen Staat“ verließ, als ihm die Arbeit immer schwerer gemacht wurde.
Denn nichts wird von dem „Jüdischen Staat“ und der Israel-Lobby so gefürchtet wie die Wahrheit. Das zeigen auch gerade wieder einmal die derzeitigen Angriffe gegen die Nakba-Ausstellung in Hechingen, eine mehr als angesehene Ausstellung die auch schon im Straßburger EU-Parlament zu sehen war, und die ich selbst in Tübingen eröffnen durfte.
Es darf nicht zulässig sein, sich von Israel-Lobby als Antisemit/innen diffamieren zu lassen, wenn es um die Gerechtigkeit und Freiheit für Palästina geht.

In diesem Sinne grüße ich Sie ganz herzlich vom Hochblauen

Ihre
Evelyn Hecht-Galinski

6 Kommentare zu Der lange Arm von Netanjahu!

  1. „Aber die Wahrheit lässt sich auf Dauer nicht verhindern und leugnen“
    – dazu sind Artikel wie der hier von Evelyn Hecht-Galinski einfach Gold wert, auch der Brief an Frau Prof. Dienel der Hochschule HAWK ist ein grosses Zeichen und ich hoffe, die Schule lädt in erster Linie Evelyn Hecht- Galinski zu einem Vortrag ein.
    Auch die Gefichte von Erich Fried gefallen! Bezeichnend ist, dass z.B. auf Wikipedia.. kein Wort verloren wird übwr seine Haltung zu Palästina..!

  2. Mal wieder wird die Keule des Antisemitismus herausgeholt, um Kritik am Apartheidstaat Israel zu unterdrücken.
    Als „Beleg“ für den Antisemitismus werden Ibtiissam Köhler in der Hauptsache die Behauptung des Völkermords, der ethnischen Säuberung, Organhandel und der Folter durch Israel vorgeworfen.
    Als Völkermord wird jede Politik bezeichnet, die darauf abzielt „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“ (Völkerstrafgesetzbuch § 6). Die Tatsache, dass Israels Politik seit seiner Staatsgründung darauf ausgerichtet ist die Palästinenser in Flüchtlinge oder Bettler zu verwandeln, lässt die Benutzung dieses Begriffs zu. Dies gilt insbesondere für Gaza, ein belagertes und regelmässig bombardiertes Gefängnis für circa 1.8 Millionen Palästinenser, dass nach einem UN-Report in vier Jahren unbewohnbar sein wird (https://www.tagesschau.de/ausland/un-gaza-101.html) .
    Wenn die Behauptung der ethnischen Säuberung als Antisemitismus bezeichnet wird, wird hier der Versuch unternommen, eine wissenschaftliche Debatte zu unterbinden, die Ilan Pappe (ein israelischer Historiker!) mit seinem Buch „Die ethnische Säuberung Palästinas“ angestoßen hat. Natürlich ist die Position israelkritisch und auch antizionistisch, aber keinesfalls antisemitisch. Diese Säuberung begann 1948 mit der Vertreibung von circa 90% der palästinensischen Bevölkerung und wird auch heute überall in der Westbank betrieben.
    Folter gehört zum Alltag in den besetzten Gebieten, wie Amnesty International immer wieder feststellt. (http://www.amnesty.de/jahresbericht/2015/israel-und-besetzte-palaestinensische-gebiete )
    Gerüchte über eine Organentnahme aus den Körpern getöteter Palästinenser gibt es seit den 90er Jahren. Bekannt wurden Organentnahmen im Abu Kabir Institut in Tel Aviv, ohne das geklärt wurde, ob auch Palästinenser zu den Betroffenen gehörten. Von Bedeutung ist hier, dass hier nicht – einer uralten antisemitischen Legende folgend –behauptet wird, dass Palästinenser ermordet wurden, um an ihre Organe zu gelangen
    Mein Respekt gehört neben der mutigen Ibtissam Köhler der Präsidentin der HAWK, Fra Dienel, die vor diesen Angriffen nicht einknickt und die Freiheit von Forschung und Lehre in Deutschland mutig verteidigt.
    dr. arne andersen

    • Meine Anzeige bei der Generalbundesanwaltschaft gegen Herrn Netanjahu wegen Völkermord wurde durch einen Sachbearbeiter mit der Aussage abgebügelt, er wisse nichts von einem Völkermord, weshalb er auch nicht meiner Bitte entsprechen könne, den Vorgang ggf. an den Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag weiterzuleiten.
      Ich denke, daß moralische und rechtliche Doppelstandards Frieden verhindern. Und ich bin überzeugt davon, daß die Hetzkampagnen der zionistischen Lobby und ihrer Helfershelfer ein kurzsichtiger, schwerer, strategischer Fehler sind. Sie werden über kurz oder lang zu einem gewaltigen blow back führen. Zudem stellen aus meiner Sicht die meisten Antisemitismus-Vorwürfe eine Straftat dar, da ja eine Straftat behauptet wird, wo offensichtlich keine ist.

  3. S. g. Frau Dr. Merkel, die Unterstützung oder zumindest die Duldung von Völkerrechtsverbrechen gehören nicht zur deutschen Staatsräson. Allein die Lippenbekenntnisse in Sonntagsreden werden der Sache nicht gerecht. Wann hört man aus dem Munde deutscher Politiker mal ein kräftiges und nachhaltiges Veto gegen diese zionistischen Verbrechen im Gazastreifen und der Westbank. Sollen wir wieder alle mit zur Verantwortung gezogen werden wenn die Aufarbeitung dieser Verbrechen auf der Agenda stehen. Scheinbar hat unsere politische Elite aus der Geschichte nichts gelernt.

  4. Es ist lange her, schätzungsweise Ende der 80iger/Anfang der 90er Jahre, da war die Uni Mainz so mutig, Felicia Langer einzuladen. Ihre Ausführungen zu den Menschen- und Völkerrechtsverletzungen durch den jüdischen Staat habe ich nie vergessen und mich – mich u.a. auf sie berufend – nie als Antisemitin klein machen lassen. Wie toll (und wie überfällig), dass eine Hochschule die Thematik anpackt. Mögen sie sich nicht klein machen lassen. Mit freundlichen Grüßen, Eva Becker

  5. Der Artikel trifft die Tatsachen genau: Israel ist ein wahrhafter Apartheidstaat. In Deutschland sollen die BürgerInnen mißinformiert werden und die Tatsachen auf den Kopf gestellt werden durch viele Presseartikel und auch durch mehr als dubiose Vereine und „Think Tanks“.

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