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Die Antisemitismuskeule funktioniert – bis sie nicht mehr funktioniert. Und dann? Von Nebojsa Malic

Die Antisemitismuskeule funktioniert – bis sie nicht mehr funktioniert. Und dann?

Der Musiker und Aktivist Roger Waters ist die jüngste Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die wegen „Antisemitismus“ demontiert werden soll. Doch diese holzhammerartige Drucktaktik schadet den Fürsprechern Israels mehr als sie nützt. von Nebojsa Malic Werbeanzeigen für die Konzerttournee des Solokünstlers Roger Waters wurden von den Internetauftritten des großen US-Baseballverbandes Major-League-Baseball (MLB) wieder heruntergenommen.

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Die Antisemitismuskeule funktioniert – bis sie nicht mehr funktioniert. Und

dann?

von Nebojsa Malic

Die Antisemitismuskeule funktioniert – bis sie nicht mehr funktioniert. Und dann?

Die Antisemitismuskeule funktioniert – bis sie nicht mehr funktioniert. Und dann? (Roger Waters (Pink Floyd) ist das jüngste Opfer der „Antisemitismuskeule“ in den USA. Archivbild: Roger Waters in Berlin beim East Side Gallery Protest, 03. September 2013)
Der Musiker und Aktivist Roger Waters ist die jüngste Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die wegen „Antisemitismus“ demontiert werden soll. Doch diese holzhammerartige Drucktaktik schadet den Fürsprechern Israels mehr als sie nützt.
Pro-Israel-Aktivisten protestieren in Berlin am

von Nebojsa Malic

Werbeanzeigen für die Konzerttournee des Solokünstlers Roger Waters wurden von den Internetauftritten des großen US-Baseballverbandes Major-League-Baseball (MLB) wieder heruntergenommen. Anlass war ein wütender Beschwerdebrief der jüdischen Organisation B’nai Brith, der im vergangenen Monat bei der MLB einging. Gegenstand waren gewisse Ansichten Waters, die er im Rahmen seines politischen Aktivismus vertritt.

Der ehemalige Pink-Floyd-Gitarrist sei ein „Individuum mit einer alarmierenden Vergangenheit von antisemitischem Hass“ und seine Ansichten über Israel „gehen weit über die Grenzen des zivilen Diskurses hinaus“, hieß es in dem Brief. Die MLB antwortete zunächst privat und kündigte dann am Samstag an, dass „keine weiteren Anzeigen geplant sind“.

 

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