Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Ein Dankesbrief von Günter Grass an Evelyn Hecht-Galinski

“Was gesagt werden muss”

Zu Günter Grass´ Gedicht aus dem Jahr 2012 über Israels Atomwaffen, das nun – nach seinem Tod – noch einmal für miese Kommentare in den übl(ich)en Medien sorgt, hatte unsere jüdische Autorin Evelyn Hecht-Galinski schon im April 2012 unter den Titeln „Kollektive Oster/Pessach-Treibjagd ist eröffnet“ und „Reiseverbot nach Israel für uns Alle!“ in der NRhZ ebenfalls zwei Kommentare veröffentlicht.

Günter Grass – gestorben am 13. April NRhZ-Archiv

Diese Kommentare, sein Gedicht “Was gesagt werden muss” und einen ebenfalls sehr lesenswerten Antwortbrief des Dichters finden Sie jetzt auf Evelyn Hecht-Galinskis homepage „Sicht vom Hochblauen“ unter http://sicht-vom-hochblauen.de/in-gedenken-an-guenter-grass/.

In seinem Brief wies Günter Grass schon damals auf die empörende Lieferung von U-Booten aus Deutschland als „Wiedergutmachungsleistung“ für Israel hin, ebenso auf den schrecklichen Zustand im Gazastreifen und den alltäglichen Landraub in den besetzten Gebieten. In seinem Gedicht hatte er darauf verzichtet, weil er schon damals „die allgegenwärtige Kriegsgefahr durch Israel als vordringlicher“ empfand.Gelesen hatte er zu diesem Zeitpunkt auch schon ihr Buch „Das elfte Gebot, Israel darf alles“ und verglich bei dieser Gelegenheit ihren Kampf für Gerechtigkeit, mit dem ihres Vaters Heinz Galinski, der bis zu seinem Tod über viele Jahre Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland gewesen war. (PK)

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