Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Ein offener Brief gegen schändliche Fake News von Günter Schenk

Massenhafte „Tod den Juden“-Rufe am Brandenburger Tor? | Übermedien

Unverhohlen und anhaltend sollen viele Menschen bei einer Demonstration in Berlin zum Mord an Juden aufgerufen haben, ohne dass die Polizei einschritt. So steht es in fast allen Medien. Doch erstaunlicherweise gibt es dafür keinen Beleg. Und stattdessen nun eine späte Korrektur.

Offener Brief on Günter Schenk an seinen SPD Parteigenossen Justizminister Heiko Maas:

Sehr geehrter Herr Bundesminister der Justiz, Heiko Maas,
lieber Parteifreund Heiko,
 
aus gutem Grund bitte ich Dich, den folgenden Artikel genau zu lesen, Deine entsprechenden,
auf lancierter Falschmeldung* beruhenden, Bemerkungen dringend zu korrigieren.
 
Die Meldung, auch die Deiner dies betreffenden Äußerung, geht inzwischen in die gesamte
Welt, womit Schaden am Ruf Deutschlands nicht ausgeschlossen ist.
 
* übrigens hat, als einziges Medium die Deutsche Welle die ursprünglich von ihr verbreitete
Meldung über „massenhafte Rufe „Tötet Juden“ zurückgenommen, da es sich nur um einmal
am Rand Gehörtes gehandelt habe, ja selbst diese Meldung war für die DW nicht verifizierbar!
 
Viel wichtiger jedoch scheint mir die von einem israelischen Reserve-Hauptmann lancierte
Meldung, die als schwerwiegende Androhung aus Israel von Gewaltanwendung in Deutschland
zu werten ist. Dazu ist dringend eine, auch Deine, Stellungnahme des Justizministers vonnöten.
 
Wie von anderer Stelle gemeldet, wurde das Auswärtige Amt bereits informiert. Siehe angehängte
Datei PNG!
Du aber bist, da es sich um eine offensichtliche Gewaltandrohung aus Israel auf deutschen Boden
handelt, hier unmittelbar gefordert, denn allein deutsche Justiz ist zuständig für 
die Durchsetzung deutschen Rechts, wozu sie auch in der Lage ist. Keinesfalls kann ein Recht
auf Israelische „Selbstjustiz“, oder jedwede Gewalt in der Bundesrepublik toleriert werden,
wobei auch eine mögliche Einbeziehung lokaler von Sayanim zu beachten wäre. Andernfalls
die Folgen unabsehbar sind:
 
 
Es muss nicht gesagt werden: allein deutsche Rechtsprechung, allein der Bundesminister für
Justiz, ist für die Durchsetzung unserer Gesetze zuständig.
 

 
Beide, die folgenreiche Falschmeldungen aus Berlin, wie auch die Gewaltanmaßung aus Israel
verdienen Deine klare und unmissverständliche Antwort, bzw. Zurückweisung.
 
Über eine kurze Antwort bin ich dankbar,
 
mit besten Grüßen,
verbunden mit Festtagswünschen, auch für das kommende Jahr 2018
 
Günter Schenk
67000 Strasbourg
 
– Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (1966)

– Membre du Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine
Strasbourg/France
 

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