Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Gott, Gott, Gott, du hast uns zur Eroberung auserwählt Von Evelyn Hecht-Galinski

 

Kommentar vom Hochblauen

 

Gott, Gott, Gott, du hast uns zur Eroberung auserwählt

Von Evelyn Hecht-Galinski

 

Immer wieder versuchen zionistische Politiker, ihre terroristischen Verbrechen mit Sprüchen aus dem Alten Testament und Talmud zu rechtfertigen. Das Massaker von Deir Yassin vor 71 Jahren war eines der ersten grausamen Beispiele für mutwilliges und blindwütiges zionistisches Töten. Als Menachem Begin, der damalige Anführer der Terrorgruppe Irgun, dieses Massaker an den Einwohnern dieses Ortes, Frauen, Männer und Kinder, als „prächtigen Akt der Eroberung“ beschrieb, rief er: „Mit diesem Angriff hat Israel Geschichte geschrieben, so wie in Deir Yassin werden wir überall den Feind angreifen und schlagen. Gott, Gott, Gott, du hast uns zur Eroberung auserwählt“.  (1) (2) (3)

Heute, 71 Jahre später, „twitterte“ Ministerpräsident Netanjahu nach einem großangelegten Angriff in Syrien gegen „iranische-Religionswächter“ und die Hisbollah und bemühte ebenso den Talmud zur Rechtfertigung: „Wenn jemand aufsteht, um dich zu töten, töte ihn zuerst“.

 

Terroristen als Spitzenpolitiker

 

Es scheint, als ob vor und nach der Staatsgründung 1948 es karrierefördernd war im „Jüdischen Staat“, wenn man einen terroristischen Hintergrund hatte und sich seine Sporen bei der ethnischen Säuberung Palästinas in zionistischen Milizen verdient hat, die später zur jüdischen „Verteidigungsarmee“ fusionierten und deren Befehlshaber später durchweg alle zu politischen Führern wurden. Diese schrecklichen Massaker gehörten zur zionistischen Strategie, die zur Nakba, der Katastrophe für das palästinensische Volk führte, und die bis heute andauert.

 

Terrorismus, militärische Besetzung und koloniale Expansion gehören zu den wichtigsten zionistischen Werten und ihren Taktiken. So wie die zionistische Bewegung und ihre Organisationen durch ihre Führer schon vor der Staatsgründung terroristische Handlungen, wie Bomben auf Gemüsemärkte und Sprengsätze in vollen Cafés platzierten, um die Herrschaft über Palästina zu erlangen, ist beispiellos. Zumal alle der dafür verantwortlichen Terroristen später zu Politikern, Ministerpräsidenten und Ministern wurden – wie Menachem Begin, Yitzhak Rabin, Ariel Sharon, Yitzhak Shamir, Moshe Dayan und Rafael Eitan, um nur einige der „auserwählten“ Führer zu nennen. Diese Liste könnte man seitenlang vervollständigen, und sie wäre so blutig und mit Gewalt übersät, und an grausamen Perversitäten kaum zu überbieten.

 

Wie rücksichtslos man selbst gegen Kinder, Alte und Gebrechliche vorging, zeigt die gnadenlose zionistische Strategie der ethnischen Säuberung und zerstörerischen Kriege und jahrzehntelange illegale Besatzung Palästinas bis zum heutigen Tage.

 

Permanente Tatsachenverdrehung

 

Bis heute hat es jedes zionistische Staatsterrorregime verstanden, sich selbst immer als „kleines bedrohtes Volk“ darzustellen, das handeln muss, um nicht vernichtet zu werden. Mit dieser permanenten Tatsachenverdrehung konnte dieser bis an die Zähne bewaffnete und keineswegs bedrohte Staat, der immerhin über Atomwaffen verfügt, immer wieder mit dem Hinweis auf die Phrase „Nie wieder Holocaust“ das Angreifen, Drohen, Morden, Besatzung, Landraub und die ethnische Säuberung perfektionieren. Man muss es immer wiederholen, der Holocaust rechtfertigt nicht alle Mittel und Verbrechen. (4)

 

Der Holocaust ist tatsächlich eines der schlimmsten Verbrechen der Geschichte, aber eben nur eines in der langen Geschichte der Menschheit, und ja, wir müssen alles dafür tun, und das ist unser Auftrag aus unserer Geschichte, dass „nie wieder“ ein Völkermord geschieht! Und vor allem nicht wegschauen, wenn Unrecht geschieht, auch dann nicht, wenn es sich um Israel handelt, das seit Jahrzehnten Unrecht begeht!

 

Bereits vor der Staatsgründung 1948, lange vor dem Holocaust, um 1881, begannen die Führer der zionistischen Bewegung in Europa die Kolonisation Palästinas, um es zur „exklusiven Heimat“ für Juden zu machen und ignorierten dabei die Rechte der einheimischen arabischen Bevölkerung und ebneten den Weg für die Nakba – Ruinen der zerstörten palästinensischen Dörfer und Vertreibung ihrer Bewohner. Die „Entwurzlung und Entleerung“, der „Transfer“ von Flüchtlingen und Einwohnern, war schon von Beginn an Staatsdoktrin und wird bis heute praktiziert. Immer wieder wird „umgesiedelt“, vertrieben und massakriert, alles rechtfertigt man mit der Sicherheit des „Jüdischen Staates“ und seiner jüdischen Bewohner. Dieses gewalttätige Erbe, das den Staat Israel bis heute prägt, hat DER israelische Historiker Ilan Pappe sehr treffend als „schrittweisen Völkermord“ bezeichnet.

 

Wie lange noch die zionistischen staatsterroristischen Aggressionen hinnehmen?

 

Geändert hat sich nicht viel, eher hat man das Gefühl, dass alles noch viel schlimmer geworden ist durch das feige Schweigen der so genannten „Weltgemeinschaft“, das inzwischen auch den Weltfrieden gefährdet. Ganz sicher ist es nicht der Iran, der Israel mit einem Holocaust bedroht, wie es uns die zionistische Hasbara-Propaganda des israelischen Regimes weismachen will, sondern tatsächlich ist es der „jüdische Auserwählten-Alleinanspruch“ auf Palästina und die tägliche Bedrohung seiner Nachbarstaaten. (5)

 

Der jüdische Staat nimmt sich das Recht heraus, souveräne Staaten anzugreifen. Gezielt und gnadenlos ist die jüdische „Verteidigungsarmee“ auf Mord aus und greift wie sie will immer wieder Ziele in Syrien, Irak und Libanon an. Wie immer ohne Beweise, aber mit tatkräftiger medialer und politischer Unterstützung.

 

Selbst der innenpolitische Gegner der Hisbollah, der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri, sah sich nach dem „Davidstern- Drohnenangriff“ vom letzten Sonntag genötigt, in einer Erklärung die „Aggression“ Israels zu beklagen, die die Stabilität in der Region bedrohe und die Spannungen verschärfe. Aber auch diese Aggressionen lassen bei der Staatengemeinschaft nicht die Alarmglocken schrillen, und ich frage mich, wie lange noch will man die regelmäßigen zionistischen staatsterroristischen Aggressionen widerspruchslos hinnehmen? Will man warten, bis „präventiv“ wegen einer gefühlten Bedrohung die erste „Davidstern-Atombombe, vielleicht abgeschossen von einem deutschen U-Boot, eingesetzt wird?

 

Statt des kranken Verhältnisses zu Israel Freundschaft mit Iran und mit Russland!

 

Servil machen sich die deutsche Regierung – die Politiker ebenso wie die Medien – immer die offizielle Propaganda der israelischen Hasbara zu eigen. Andererseits betont man immer wieder, dass man keinen neuen Krieg will, aber de facto wird mit den dauernden Angriffen schon darauf hin gearbeitet.

 

Warum halten wir nicht dagegen, wenn die USA und Israel versuchen, die Weltpolitik mit maximalen Druck und Deals zu eigenen Gunsten zu verändern? Warum hören wir nichts vom deutschen „Auschwitzminister“ zu diesen brisantem Thema? Wann wird sich Deutschland endlich dazu aufraffen, eine Politik in UNSEREM Interesse zu machen, mit dem Iran und mit Russland? Uns sollte eine gute Nachbarschaft und Freundschaft zu diesen Ländern wichtig sein. Nicht der Apartheidstaat Israel sollte unser Verbündeter sein, sondern ein Israel, das die Besatzung palästinensischen Landes aufgibt und das Völkerrecht und die Menschenrechte achtet!

 

Das deutsche kranke Verhältnis zu Israel und das krankhafte Verhalten einiger christlicher Zionisten zeigt sich exemplarisch am hessischen Antisemitismusbeauftragten, Bürgermeister und Stadtkämmerer Becker, der von einem „Grundrauschen des Antisemitismus“ in „breiten Teilen der Gesellschaft“ halluziniert. Man kann nur den Kopf schütteln darüber, wie weit mit Hilfe dubioser Israel-Lobbyisten die Gehirnwäsche voranschreitet, um jede Form von Israel-Kritik unmöglich zu machen. Dazu passt, dass Medien, Schulen, Universitäten und sonstige öffentliche Bildungsstätten auf „Israel-Kurs“ getrimmt werden sollen. Auch Becker verbreitet seine Meinung (!), die BDS-Bewegung sei antisemitisch, was sie definitiv und nachweislich nicht ist, und auch er diskreditiert immer wieder diese gewaltfreie, auch von Juden unterstützte Protest-Kampagne öffentlich als „Judenhass“. (6)

 

Sollen doch die letzten „Hardcore-Zionisten“ auf die biblische Endzeit warten!

 

Die Deutschen sollten sich endlich ein Beispiel an jüdischen US-Bürgern nehmen, die sich immer mehr abwenden von Politikern und Parteien, die den „Jüdischen Staat“ und seine mörderische Besatzungs- und Vertreibungspolitik unterstützen und finanzieren. Übrig bleiben werden zum Schluss in den USA nur noch die „Hardcore-Zionisten“ und ihre Evangelikalen Helfer, die Verbündeten der AIPAC und ähnliche jüdische Lobbygruppen und Freunde der Besatzung. Sie können dann gemeinsam auf die biblische Endzeit warten. Es ist ja offensichtlich, dass all diesen Friedensfeinden nichts an einer friedlichen Lösung liegt und sie lieber auf ein Desaster a la Armageddon zusteuern.

 

Lassen wir es nicht zu, dass die Losung „Gott, Gott, Gott, du hast uns zur Eroberung auserwählt“ zur Endlösung führt.

 

 

 

Fußnoten

(1) https://gulfnews.com/world/mena/israels-legacy-of-terror-and-ethnic-cleansing-1.2154720

(2) https://www.middleeastmonitor.com/20190827-lebanon-and-israel-at-war/

(3)https://www.israelheute.com/erfahren/schulanfang-neuer-lehrplan-bringt-juedische-werte-ins-klassenzimmer/

(4) https://www.dw.com/de/israel-will-hilfe-im-konflikt-mit-iran/a-50176332

(5) https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/existiert-noch-eine-wirtschaft

(6) https://www.hessenschau.de/gesellschaft/antisemitismus—judenfeindliches-grundrauschen,kurz-judenfeindlich-becker-antisemitismus-100.html

 

 

 

In der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) veröffentlicht in Ausgabe 716 vom 28.08.2019 unter http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26137

 

 

Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des ehemaligen Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, ist Publizistin und Autorin. Ihre Kommentare für die NRhZ schreibt sie regelmäßig vom „Hochblauen“, dem 1165 m hohen „Hausberg“ im Badischen, wo sie mit ihrem Ehemann Benjamin Hecht lebt. (http://sicht-vom-hochblauen.de/) 2012 kam ihr Buch „Das elfte Gebot: Israel darf alles“ heraus. Erschienen im tz-Verlag, ISBN 978-3940456-51-9 (print), Preis 17,89 Euro. Am 28. September 2014 wurde sie von der NRhZ mit dem vierten „Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik“ ausgezeichnet.

2 Kommentare zu Gott, Gott, Gott, du hast uns zur Eroberung auserwählt Von Evelyn Hecht-Galinski

  1. …“Der Holocaust ist tatsächlich eines der schlimmsten Verbrechen der Geschichte,“…richtig! Die Verbrechen der Briten und Amerikaner und deren millionenfacher Genozid müssen dabei aber unberücksichtigt bleiben. Deren Aufarbeitung steht bis heute noch immer aus.

  2. Gott, Gott, Gott, du hast uns zur Eroberung auserwählt
    28. August 2019
    „Der Holocaust ist tatsächlich eines der schlimmsten Verbrechen der Geschichte, aber eben nur eines in der langen Geschichte der Menschheit, und ja, wir müssen alles dafür tun, und das ist unser Auftrag aus unserer Geschichte, dass „nie wieder“ ein Völkermord geschieht! °
    Welches waren die Ursachen für den Völkermord und warum sprechen wir über 100 Jahre danach immer noch darüber?

    Leider kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

    Ein Gespräch des britischen Premierminister Balfour und Henry White im Jahre 1910 ist der Beweis.
    Balfour:
    Wir sind wahrscheinlich Dummköpfe, die keinen Grund finden, Deutschland den Krieg zu erklären, bevor es zu viele Schiffe baut und unser Geschäft wegnimmt. “
    White:
    Wenn Sie mit dem deutschen Handel mithalten wollen, arbeiten Sie härter.
    Balfour:
    Das würde bedeuten, unseren Lebensstandard zu senken. Vielleicht wäre es für uns einfacher, einen Krieg zu führen
    Zitate aus: Porter Sargent, GETTING U S INTO WAR, HANDBOOK OF AMERICAN PRIVATE SCHOOLS 25TH AN. ED., 1941-Übersetzung: maschinell.

    Großbritannien bereitete den Ersten Weltkrieg seit 1904 vor.

    In einem 1950 erschienenen Buch „Politics Trials and Errors“; argumentierte Hankey gegen die Nürnberger Prozesse und für eine allgemeine Amnestie für die Angeklagten von Kriegsverbrechen. In diesem Buch enthüllte Hankey, dass er sich Lloyd Georges unsinnigem Versuch, den „Kaiser zu hängen“, 1919 widersetzt hatte, und erklärte ausdrücklich, dass Deutschland den Krieg von 1914 nicht begonnen habe und daher nicht gerecht allein dafür, oder was in ihm geschah, verantwortlich gemacht werden könne.
    Pat Walsh 2015-01-23, Lord Hankey: How we planned the Great War-Übersetzung: maschinell.
    https://drpatwalsh.com/2015/01/23/lord-hankey-how-we-planned-the-great-war/

    2009 zahlte die BRD die letzte Rate der Reparationen aus den Versailler Verträgen.
    2019 hören wir im ZDF aus dem Munde eines älteren Historikers von Deutschlands wesentlicher Verantwortung an diesem Krieg.

    Am 4.2.1936 erschoss David Frankfurter Wilhelm Gustloff, den Schweizerischen Landesgruppenleiter der NSDAP/AO, in Davos. […] 1945 wanderte er nach Tel Aviv, im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina, aus und wurde später im neuen Staat Israel Beamter des Verteidigungsministeriums.

    Sein Mordmotiv: Der Antisemitismus im „Dritten Reich“. Die existenzielle Bedrohung des jüdischen Bevölkerungsteils in Deutschland.

    „Aber ich war fest davon überzeugt, dass die Schande des jüdischen Volkes nur durch Blut abgewaschen werden kann. Und allmählich wurde mir bewusst, dass ich es war, der diesen schrecklichen Racheakt vollbringen sollte.“
    David Frankfurter, I Kill a Nazi Gauleiter:Memoir of a Jewish Assassin, Daily Commentary, February 1, 1950

    °Nach den Weisungen der „Operation Dalet“ waren demnach jene arabischen Dörfer […] zu umzingeln, ihre Einwohner zu vertreiben und ihre Gebäude zu verminen…, Bis zum Waffenstillstand im Juni 1948 waren auf diese Weise 190 arabische Dörfer […] entvölkert und zum größten Teil zerstört worden.°
    Joachim Nicolas Trezib, Die Theorie der zentralen Orte in Israel und Deutschland, 2014 Walter De Gruyter GmbH, Berlin/Boston

    Als Beamten des Verteidigungsministeriums dürften ihm diese Ereignisse bekannt gewesen sein. Wurde Herrn Frankfurter, wohl bewußt, wie ähnlich er dem Gustloff wurde? Wo blieben die Aufschreie seiner Fan-Gemeinde für die „Menschenrechte“ der Palästinenser?

    …die Unterbindung aller kriegswichtigen Zufuhren nach Deutschland und in die von ihm beherrschten Länder, Luftangriffe auf Hauptverbindungswege mit materieller wie psychologischer Wirkung und die Anwendung der Strategien und Taktiken der „irregulären“ Kriegführung.*

    Hierunter waren vor allem im April und Mai 1939 „Principles of Guerilla Warfare and Sabotage“ 90 zu verstehen, die Einweisung in „the Art of Guerilla Warfare“, in Eigenart und Möglichkeiten eines planmäßig vorbereiteten und geleiteten Untergrundkrieges weiten Ausmaßes gegen den Aggressor.** [Deutschland?]

    **
    Die wachsende Bedrohung, die von Deutschland ausging, wurde im politischen System durchaus gesehen.
    Bereits 1932 anullierte das britische Kabinett seine Anweisung an die Streitkräfte, Anschaffungsvorschläge für militärisches Gerät auf der Basis zu formulieren, dass Großbritannien während der nächsten zehn Jahre nicht in einen größeren Krieg hineingezogen werden würde.
    Und 1935 formulierte das Defense Requirement Committee seine Richtlinien, dass dringende Sicherheitsbedürfnis des Staates Vorrang gegenüber finanziellen Erwägungen besäßen. Damit war schon vor der Rheinlandbesetzung durch deutsche Truppen anno 1936 offensichtlich geworden, dass auch das Regierungslager in seiner außen- und sicherheitspolitischen Haltung nicht homogen war.
    Günther Auth, Theorien der Internationalen Beziehungen kompakt: …, 2te aktualisierte und erweiterte Auflage, De Gruyter Oldenbourg, 2015 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/München/Boston
    1932 bewachten Soldaten der Reichswehr Lebensmittelgeschäfte gegen Plünderer, Deutschland stand am Rande des Staatsbankrotts.

    Zu ihren Prinzipien gehörte die Abstimmung der Guerilla-Aktionen mit den Operationen eigener oder alliierter regulärer Truppen und ihr Zusammenwirken bis zu dem von langer Hand vorbereiteten, stetig angestrebten „höchsten Stadium der Guerilla-Kriegführung“, also deren Einordnung in die umfassende „Große Strategie“.

    Die Eröffnung und Entwicklung von Partisanentätigkeiten erschien übrigens während des Krieges wesentlich schwieriger als vorausgesetzt wurde; doch wesentliche Bedingungen waren erkannt worden.
    Hierzu zählte die „Reifung“ widerstandsfähiger Bevölkerungsteile [Juden? Kommunisten?] in besetzten Ländern und Gebieten zum Widerstand, zur Opferbereitschaft, aber auch der nationalen patriotischen Empfindungen, aus denen sich Art und Härte der Reaktionen auf die Haltung der Besatzungsmacht ergaben.
    Sie wurden ebenso einkalkuliert wie auf der anderen Seite die Überlegenheit und Entschiedenheit des Feindes [Deutschland], alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel [Einsatzgruppen?] einzusetzen und sich durch Überreaktionen zu behaupten, um schon die Anfänge einer Untergrundtätigkeit zu ersticken.

    Great Britain and European Resistance, in: European Resistance Movements 1939-45, Bd. II, S. 99. Vgl. Jozef Garlinski, Poland, SOE, and the Allies, Übers. aus dem Polnischen, London 1969, S. 24, ein wichtiger Bericht mit Vorwort von Colin Gubbins; dort auch die Mitteilung, daß im Sommer 1939, vor dem deutschen Angriff, in Polen Kurse über Sabotage und Untergrundpraktiken auf Anregung von Gubbins eingerichtet wurden.***
    „In this field, Britain was better prepared for war than any other country.
    Gerhard Schulz, Nationalpatriotismus im Widerstand, Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, Jahrgang 32 (1984), Heft 3

    *** Ab dem 20. Juli 1939 bemüht sich Dahlerus um Vermittlung zwischen Deutschland und Polen durch Großbritannien.
    http://www.zeno.org/Geschichte/M/Der+N%C3%BCrnberger+Proze%C3%9F/Hauptverhandlungen/F
    %C3%BCnfundachtzigster+Tag.+Dienstag,+19.+M%C3%A4rz+1946/Vormittagssitzung

    Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachräglich vollends gelernt: Dass dieser Krieg eben nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.“
    Eugen Gerstenmaier, FAZ , 21.03.1975 über Norman M. Spreng, Amerika – Game Over?: Das große Land der Helden und Befreier nach der Demokratie,

    Churchill kämpfte nicht in erster Linie gegen Hitler oder den Nationalsozialismus, er kämpfte gegen Deutschland als solches.
    Aber „Polen“ war nur eine Abkürzung für ein ganzes Konzept, wie die Welt aussehen sollte.
    Churchill war von Anfang an entschlossen, den Krieg zu gewinnen und Deutschland endgültig als Großmacht zu eliminieren.
    Als der schwedische Gesandte Knud Bonde am 20. Januar 1941 Friedensfühler ausstreckte, erließ Churchill eine Direktive an Außenminister Anthony Eden: „Unsere Einstellung zu allen solchen Anfragen sollte absolutes Schweigen sein.“
    Hess wurde jedoch von Churchill schroff abgewiesen, denn damals versuchte er mit allen Mitteln, die Vereinigten Staaten in den Krieg zu ziehen and wollte von einem Frieden mit Hitler nichts wissen.
    Dr. Alexandra Richie, ‘Mit den Augen den Anderen‘ – Die Rezeption des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in Großbritannien nach 1945, Evangelische Akademie Berlin 30. und 31. Mai 2014.
    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:PKoxKFPLK9kJ:https://www.eaberlin.de/nachlese/chronologisch-nach-jahren/2014/mit-den-augen-der-anderen/+&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-d

    ja, wir müssen alles dafür tun, und das ist unser Auftrag aus unserer Geschichte, dass „nie wieder“ ein Völkermord geschieht! °
    Was können wir wie tun?
    Wir sollten es den Finanzeliten in GB, USA und Frankreich nicht so leicht machen ihre Mitwirkung an Völkermorden zu verschleiern. Dazu wäre eine Entschärfung des §130 StGB notwendig. Bildung, Bildung, Bildung! Statt Freitags frei, eine Diskussion um die Rolle des Erdöls und die Implantation einer „jüdischen Gesellschaft“ als Polizei in der Tankstelle. Auch Deutschland muss sich an den Kosten beteiligen, dehalb U-Boote an Israel. Eine Diskussion darüber, dass aus den außergewöhnlich hohen Gewinnen der Ölkonzerne obskure EUGENIK Institute finanziert wurden.

    Die auf dem ersten Internationalen Eugenic Kongress 1912 beschlossene Linie eignet sich doch hervorragend die -„Reifung“ widerstandsfähiger Bevölkerungsteile- herbeizuführen.
    Thilo Sarrazin, er lebe hoch!

    Die Zionisten verstanden, dass die Erhebung rassistischer Ansprüche grundlegend und wesentlich für ihr Kolonialprojekt war, eine Erkenntnis, die die israelische Kolonial- und Rassenpolitik auch heute noch prägt.
    Joseph Massad, Wie Zionisten rassische Mythen nutzen, um Palästinensern das Recht zu verweigern, nach Hause zu gehen, 9. August 2019 Gastbeiträge, Kommentar vom Hochblauen
    http://sicht-vom-hochblauen.de/wie-zionisten-rassische-mythen-nutzen-um-palaestinensern-das-recht-zu-verweigern-nach-hause-zu-gehen-von-joseph-massad-middleeasteye/

    „Öl war nun mal laut Exaußenminister Kissinger viel zu wertvoll, als das man es den Arabern überlassen konnte.“
    Jürgen Todenhöfer, Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘, 2015 by C Bertelsmann Verlag, München, 5. Auflage

    BP habe demnach befürchtet, bei Verhandlungen der USA mit Konzernen aus anderen Ländern „außen vor“ gelassen zu werden. „Shell und BP können es sich nicht leisten, nicht im Irak beteiligt zu sein. Wir waren entschlossen, einen fairen Anteil für die britischen Firmen in einem Irak nach Saddam zu erreichen“, wird Edward Chaplin zitiert, der frühere Leiter der Region Nahost im britischen Außenministerium.
    Kgp, Geheimpapiere Briten wollten irakische Ölfelder schon vor dem Krieg aufteilen, Spiegl online, Dienstag, 19.04.2011 12:07 Uhr
    https://www.spiegel.de/politik/ausland/geheimpapiere-briten-wollten-irakische-oelfelder-schon-vor-dem-krieg-aufteilen-a-757888.html

    Einfach mal den aufrechten Gang üben. So, wie Sie das vorleben Frau Hecht Galinski.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: