Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Haneen Zoabi muss sprechen

Haneen Zoabi: Der Nahostkonflikt nach der Knesset-Wahl: Perspektiven für die Zukunft –

Freitag, 10. Mai 2019 – 19:00 – 21:00 Uhr im Ökumenischen Zentrum WILMA 163 Wilmersdorfer Straße 163 in 10585 Berlin Haneen Zoabi war von 2009-2019 Mitglied im israelischen Parlament, der Knesset und vertritt die Partei Balad (arabisch Land) und die Vereinigte Liste.

Der WUK-Vorstand hat die Veranstaltung mit Hanin Zoabi untersagt, das WUK-Forum will an ihr festhalten. Wir haben eine großartige Welle von Solidaritätserklärungen bekommen. Es ist Zeit, dass die Erpressungen der Pro-Israel-Kräfte aufhören und wir uns wieder frei über den Nahost-Konflikt und überhaupt gegen die Eliten im Stile Kurz-Strache-Trump-Netanyahu äußern können.

Wir beraten, was wir tun können, dass die kritische Knesset-Abgeordnete doch sprechen darf. Denn es ist unerhört, dass man in Wien weniger sagen darf, als im israelischen Parlament.

Palästina Solidarität Österreich

https://www.facebook.com/events/688875151531493/

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Unterstützung Ona B., erste Obfrau des WUK

Die Veranstaltung mit Hanan Zuabi muss stattfinden. Auch in Österreich wird die Meinungsfreiheit durch Israel-Lobbyisten bedroht, die Angst vor der Wahrheit haben.

http://www.antiimperialista.org/de/content/wuk-vorstand-sagt-ab-forum-beharrt

WUK-Vorstand sagt ab, Forum beharrt

Hanin Zoabi-Veranstaltung:

07.05.2019

Willi Langthaler, Koordinator der Veranstaltung

Der WUK-Vorstand hat uns heute Nachmittag die Absage der Veranstaltung mit Hanin Zoabi mitgeteilt. Das WUK werde erpresst und sei in seiner Existenz bedroht, wurde uns im Nachgang erklärt. Man verwies auf den Beschluss des Wiener Gemeinderates, nach der es keine Zusammenarbeit mit der „antisemitischen BDS-Bewegung“ geben dürfe – eine die Grundrechte auf Meinungsfreiheit eklatant einschränkende Resolution im Geiste Netanyahus und Trumps.

Im WUK-Forum gab es in der Folge eine Diskussion, bei der Vertreter der Veranstalter, namentlich Fritz Edlinger, Leo Gabriel und Willi Langthaler dazu aufriefen, Zivilcourage zu zeigen und die immer enger werdenden demokratischen Spielräume zu verteidigen. Das WUK solle dem Geist seiner Gründung, dem Widerstand, treu bleiben. Letztlich fiel der mehrheitliche Beschluss, die Veranstaltung dennoch zu ermöglichen. Auch Mitglieder des Vorstandes pflichteten dem bei.

Das von Vertretern des WUK-Vorstands an die Wand gemalte Bedrohungsszenario blieb unkonkret. Scheinbar hatten gar keine zuständigen Funktionsträger des Magistrats interveniert, sondern lediglich der SP-LA-Abgeordnete Florianschütz, Vorstand der Israelisch-Österreichischen Gesellschaft und seit Jahren fanatischer Lobbyist. Die grüne Vizebürgermeisterin in spe, Birgit Hebein, hatte ihrerseits den Vorstand dazu aufgefordert „nochmals zu überlegen“.

Wir danken allen engagierten Aktivistinnen und Aktivisten des WUK, die die Veranstaltung dennoch erlauben wollen, für ihren Einsatz und fordern die demokratische Öffentlichkeit auf sie dabei tatkräftig zu unterstützen.

Pluralismus und Meinungsfreiheit muss bewahrt und beschützt werden! Kein Zurückweichen vor Kurz-Strache-Netanyahu-Trump!

Petition „Lasst Hanin sprechen“  – Innerhalb von 24h haben an die Hundert Menschen das Schreiben an den WUK-Vorstand und die Wiener Vizebürgermeisterin unterschrieben, unter anderen der emer. altkatholische Bischof Bernhard Heitz; die bekannte bildende Künsterin Ona B., bildende Künstlerin, erste Obfrau des WUK; Omar Al Rawi, SPÖ-LA-Abgeordneter in Wien und David Stockinger, Vorsitzender der SPÖ Schwechat; Iris Hefets, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost

Für die Rede- und Meinungsfreiheit sorgen – Appell an den Vorstand des WUK und die zukünftige Vizebürgermeisterin Birgit Hebein – Gegenwärtig wird auf das Wiener Werkstätten- und Kulturhaus (WUK) Druck ausgeübt, eine für den 9. Mai geplante Veranstaltung mit Frau Hanin Zoabi abzusagen – wegen angeblichem Antisemitismus. Zoabi ist eine arabischsprachige ehemalige Knesset-Abgeordnete, die sich unermüdlich und mit persönlichem Einsatz für gleiche Rechte für alle, insbesondere auch für Frauen, einsetzt und für einen Staat ohne Diskriminierung, für alle seine Bewohner wirbt. Dieses Engagement ist vollständig im Sinne der UN-Menschenrechtscharta sowie des internationalen Rechts und steht in der Tradition des umfassenden Kampfes für Demokratie im Sinne der Aufklärung.   www.antiimperialista.org/de/content/lasst-hanin-sprechen

Knesset-Abgeordneten Hanin Zoabi

Sie war die erste arabische Frau im israelischen Parlament. Und sie ist eine Kämpferin für die Rechte der Unterdrückten, insbesondere des palästinensischen Volkes und der Frauen. So hat sie sich an der Flottille 2010 gegen die Blockade des Gaza-Streifens beteiligt, bei der mehrere Teilnehmer durch israelische Soldaten getötet wurden. Sie wurde bespuckt, angegriffen, für Monate aus der Knesset gesperrt. Man wollte sie sogar wegen Hochverrats und Terrorismus vor Gericht stellen. Dabei drehen sich all ihre Auftritte immer nur um eine Sache: gleiche Rechte und Demokratie für alle, für JüdInnen wie für PalästinenserInnen, auch die in den besetzten Gebieten und für die Vertriebenen.

Welche Lösungen gibt es, nachdem der israelischen Zurückweisung eines palästinensischen Staates weder von USA noch EU entgegnet wird?

Einleitung: Willi Langthaler, Palästina-Solidarität Österreich

Moderation: Andrea Komlosy, Professorin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien

Ehrenschutz: Anthony Löwstedt, Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaften und Nahost-Experte

Veranstalter: Palästina-Solidarität Österreich

Unterstützer: Antiimperialistische Koordination (AIK), Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen (GÖAB), Steirische Friedensplattform, Palästina-Solidarität Steiermark, Frauen in Schwarz Wien, Gaza Muss Leben, Handala Palästinensisches Kulturforum, Palästinensischer Ärzte- und Apothekerverein (PAAV), BDS Austria, Dar al Janub, Solidarwerkstatt Österreich

Der Vortrag ist Teil einer Tour, die Hanin Zoabi auch nach Bonn, Stuttgart, Duisburg und Berlin führt.

Impr.: W. Langthaler, Stuwerstr 31 1020 Wien. Kontakt: aik@antiimperialista.org

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Empfehlenswerte Webseiten

www.gisha.org – Legal Centre for Freedom of Movement

www.pacbi.org – Palestinian Campaign for the Academic & Cultural Boycott of Israel

www.imemc.org – International Middle East Media Centre

http://palsolidarity.org/ – International Solidarity Movement

www.ochaopt.org – Office for the Co-ordination of Humanitarian Affairs in the Occupied Palestinian Territories

www.jewishvoiceforpeace.org – Jewish Voice for Peace

www.palestinemission.at – Die Vertretung des Staates Palästina in Österreich

www.btselem.org – The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories

www.kibush.co.il – Israeli Website mit Nachrichten und Kommentaren über die Besatzung

www.mondoweiss.net – Independent website about developments in Israel/Palestine & related US foreign policy

https://electronicintifada.net/ – Independent online news publication focusing on Palestine

www.dci-pal.org – Defence for Children International-Palestine Section

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