Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Hört mal her, so geht das nicht!

zum Artikel in der ZEIT

ramelow photo
Photo by Metropolico.org

Die Linke kann „stolz“ sein auf dieses Juwel der linken Solidarität. Einer Solidarität mit einem Besatzerstaat! Würde Ramelow in die besetzten Gebiete gehen, anstatt sich nur im „Jüdischen Staat“ zu erfreuen, würde er die traurige Realität sehen, mit genau der Weitsicht, die er im Gegensatz zu Albrecht Schroeter vermissen lässt. Ein trauriges Beispiel eines Linken aus Thüringen auf großer Reise! Welcher jüdische Preis, oder „Ehrendoktorhut“ wartet schon auf Ramelow? Diese Linke, die dieser Ministerpräsident vertritt ist jedenfalls ist nicht mehr glaubwürdig!

Ramelow will deutsch-israelische Freundschaft pflegen, und nur das. Lediglich kurz vor Abreise gab er jenen, die in Thüringen mit Uneindeutigkeiten Israel gegenüber aufgefallen sind, noch eine Watsche mit: So dem Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter, der Kritik am angeblichen „Besatzerstaat“ Israel geübt hatte.

„Ich weiß nicht, woher ein Oberbürgermeister aus Thüringen diese Weltsicht hernimmt“, sagte Ramelow über das prominente Mitglied seines Regierungspartners SPD (ZEIT_Schröter_Ramelow). Ein Linker maßregelt einen Sozialdemokraten, weil der zu hart zu Israel gewesen sei:

Das gibt es nur bei Ramelow!

Mit solidarischen Grüßen
Evelyn Hecht-Galinski

3 Kommentare zu Hört mal her, so geht das nicht!

  1. Bodo Ramelow? Sagen wir’s wie es ist, nennen wir ihn, was er ist: ein armseliger Oportunist. Bei früheren Besuchen in den besetzten Gebieten (1967 besetzt, nicht 1948!) zeigte er sich tief betroffen über die menschenverachtenden Methoden der Besatzer… Was ist von so einem Möchtegern-Staatsmann zu halten? Würde seine Ehefrau ihn doch ein wenig erfolgreicher zu Zurückhaltung mahnen, aber sein Entusiasmus für Macht, oder was er dafür hält, könnte sie sicherlich nicht bremsen. In einer „Bananenrepublik“ seh ich für Bodo Ramelow eine große Zukunft. Nun denn!

  2. Ja, ich leide seit Jahren an der Indifferenz meiner Partei, der LINKEN, zum Nahostkonflikt. Schlimmer, es gibt selbst eine MdL der LINKEN in Thüringen, die sich in übler Weise als Unterstützerin des Besatzungsregimes präsentiert. Mein Kampf dagegen ist leider schließlich formal im Sande verlaufen, der Ausschlussantrag schließlich endgültig zurückgewiesen worden!
    MdL Katharina König, DIE LINKE und die Friedensfrage: der Stand der Dinge! http://wipokuli.wordpress.com/2013/03/03/die-linke-und-die-friedensfrage-der-stand-der-dinge/
    Andreas Schlüter
    Soziologe
    Berlin

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