Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Keren Hayesod, der Weg zum „zionistischen Traum“

Die Jüdische Allgemeine berichtete in einem Artikel über die Magbit die Spendenaktion des Keren Hayesod.
Ich meine, diese Spendenaktion für den „Jüdischen Staat“ sollte einmal gründlich unter die Lupe genommen werden, um genau zu ergründen wohin und zu wem die gespendeten Gelder fließen und ob sich diese Aktion noch mit den deutschen Steuergesetzen in Einklang bringen lässt.
Wie meinte der Botschafter des „Jüdischen Staates“, Hadas Handelsman, auf dieser „illustren Schnorr-Aktion“? Keren Hayesod hat dabei geholfen, den „zionistischen Traum“ zu verwirklichen.

Was dieser zionistischen Traum für die vertriebenen und besetzten Palästinenser bedeutet, erleben wir seit 68 Jahren im „Jüdischen Staat“ und illegal besetzten Palästina
Übrigens waren diese Organisation und Gelbart und Broder schon einmal meine Prozessgegner vor Gericht!

Hier ein paar Auszüge aus Gelbarts und Broders Reden, die so unerträgliche Aussagen machen, dass man es kaum glauben kann.

Auszug Gelbart:
„Auch zuvor hatte Gastgeber Nathan Gelbart, Vorsitzender von Keren Hayesod Deutschland, bereits recht ernste Töne angeschlagen, als er vom zunehmenden Antisemitismus in Europa sprach. Er konstatierte einen bislang noch nicht da gewesenen Hass: »Und dieser Hass auf das jüdische Volk ist nichts anderes als der Hass auf den Staat Israel. Da gibt es keinen Unterschied.
Israel-Kritik Das Märchen von der sogenannten Israel-Kritik sei ausgeträumt, stellte Gelbart fest. Wer meine, Israel boykottieren zu müssen, wolle nichts anderes, als aus dem Land ein neues jüdisches Ghetto machen. Es gehe der BDS-Bewegung und den anderen vermeintlichen Kritikern darum, Israel auszuhungern, in finanzieller, akademischer und kultureller Hinsicht.
Umso wichtiger sei es jetzt, an der Seite des jüdischen Staates zu stehen. »Und es gibt keine andere Organisation, die die israelische Zivilgesellschaft dermaßen unterstützt wie der Keren Hayesod.“

Hierzu mein Kommentar:
Hier irrt Nathan Gelbart aber gewaltig! Nicht durch die so wichtige und wirksame BDS-Bewegung entsteht ein neues jüdisches Ghetto, sondern durch dieses Ghetto hat sich der „Jüdische Apartheid Staat“ schon längst selbst geschaffen und ausgehungert werden nur die abgeriegelten im Konzentrationslager Gaza!

Auszug Broder, die wie er sich selbst bezeichnet, der „Hardcore Zionist und die Mediennutte“.
“ Als Gastredner verwies dann Schriftsteller und Publizist Henryk M. Broder auf die unmittelbare Nähe zum Berliner Hauptbahnhof, den man von der Dachterrasse aus sehen kann. »Das Bedürfnis von Juden, in der Nähe eines Bahnhofs zu siedeln, ist schon relativ alt«, merkte er sarkastisch an und meinte, dass es sicherlich ratsam wäre, wieder an das Packen der Koffer zu denken. Denn die Situation in Deutschland, die für Juden noch vor einigen Jahren vergleichbar idyllisch gewesen sei, werde immer prekärer: »Wir haben das Ende der Schonzeit erreicht.
Eines werde angesichts dieser Entwicklungen aber auch wieder deutlich: »Israel ist eine Lebensversicherung für jeden einzelnen Juden.« Israel sei der Jude unter den Staaten und werde nicht dafür kritisiert, was es tut, sondern werde angegriffen, weil es genau das sei. »Aber wir werden Antisemitismus und Antizionismus nicht aus der Welt schaffen«, sagte er. Das könne man nicht ändern, zwinge einen aber auch dazu, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen“.

Dazu mein Kommentar:
Dieses Bedürfnis auf gepackten Koffern zu leben, spüren besonders Juden wie Broder, die sich als Strafe für den Holocaust in Deutschland betätigen. Hat es doch gerade Broder verstanden durch seine berüchtigte Islamophobie, eine Hass-Stimmung zu erzeugte, die viele „Geistes Gleichgesinnte“, von Sarrazin, Kelek und Andere geradezu beflügelte. Nicht der Antisemitismus ist das heutige Problem, sondern der Islam-Hass. Übrigens nochmals, Antisemitismus ist nicht Antizionismus, den ich als Antizionistin voll unterstütze!

Keren Hayesod ganz oben

Hummus, Pita, Salat, eisgekühlter Sauvignon Blanc, blau-weiße Fähnchen, Abendsonne, 24 Grad: ein Hauch von Israel auf der Dachterrasse des Amano Grand Central Hotels in Berlin-Mitte. Keren Hayesod hatte am Mittwochabend zu einem „Magbit Summer Event“ gebeten, rund 130 Gäste waren der Einladung gefolgt.

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