Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

„linke“ U-Boot-Waffen für Israel ? Mit FED-EX geliefert?

28-schoss-zitat-226x300Diese U-Boote sitzen in der Linken.  Liebich hab ich nicht gemeint, obwohl der Antlantikbrücken-Scheinheilige von Gregor Gysi jetzt in Schutz genommen wird.  Wohl mit dem Hintergedanken : “Über diese Brücke muss ich gehn …will ich als Arzt am Krankenbette stehn, wenn das Fieber Aktienkurse übersteigt und die kapitale Blase Risse zeigt .. ”

Es sind auch nicht nur die offen-agierenden Nethanjahuh-Bombenkriegs-Fans vom Ex BAK-Shalom.  Und es geht eigentlich nicht hauptsächlich um Israel. Es geht um die imperialistische Hauptmacht USA und ihre regionalen Statthalter:  Israel und das wahabitisch-salafitische Saudi-Arabien, die als Stellvertreter NordAfrika und den nahen Osten in Schach halten und als strategische Hauptverbündete die arabische Welt gefügig und den Ölpreis niedrig halten, um Russland damit zu sanktionieren. (zum Umdrehen der OPEC und Ölpreismanipulationen siehe Snowden in “Citizen four” und  die KenFM- Interviews mit  Dirk Pohlmann zum BND-Skandal und seinem arte-Film “Täuschung – die Methode Reagan” )

Die Rechtfertigungskampagne für die deutschen Waffenlieferungen an den aggressiven Kolonial-Siedler-Apartheit-Staat Israel wird seit einigen Jahren publizistisch-propagandistisch auch aus der “linken” Ecke begleitend unterstützt.

Die aktuellen Hetzartikel selbst in der “jungen Welt” gegen die Montags-Anti-Kriegs-Mahnwachen, mit Jutta Ditfurth als 3sat-Kulturzeit-SPEAR-HEAD bei der Diffamierung des Friedenswinters und der Mahnwachen als “völkisch”,  “antisemitisch”, “neurechts” –  haben eine lange, weit über 30 jährige Vorgeschichte, die nicht erst mit meinem Ausschluss aus Kultur-Attac wegen meiner öffentlichen Kritik an Prof Micha Brumlik beginnt.

Der Ausschluss erfolgte wegen angeblichem Antisemitismus, der sich darin äußerte, dass ich Brumlik wissenschaftlich  (wegen seiner Forderung nach Abschaffung des Muttersprachlichen Unterrichts) und politisch kritisierte (wegen seiner Forderung nach weiterer Bombardierung Jugoslawiens – die er nach meiner Kritik abmilderte in “nur eine Forderung nach einem Landkrieg gegen Serbien” ((bei einer ai-Podiumsdiskussion in der Frankfurter Katharinen-Kirche 2003: “Krieg um Menschenrechte”, bei der ich auf Drängen Brumliks von Pfarrer Christoph Stoodt Hausverbot erhielt)).

Die Wurzeln liegen tiefer und reichen viel weiter zurück in ein Konglomerat von Kritik am vermeintlichen Sozialimperialismus der UdSSR  und der Reduzierung der Kritik am Faschismus auf seinen angeblichen Kern, den Antisemitismus, der Leugnung des deutschen (vor allem des kommunistischen) Widerstands gegen den Faschismus und seine nach 45er Verfolgung und Zerschlagung durch die Westallierten und ihre diensteifrigen kaum übertünchten deutsch-braunen Helfer in CDU, FDP, SPD und BHE (schon 48/49 Entfernung des Buchenwald-Mitbefreiers Emil Carlebach aus der Frankfurter Rundschau durch die US-Militärregierung, 1952 Erschießung Phillip Müllers in Essen, 1956 KPD-FDJ-Verbot, 1968 Notstandsgesetze,1972 Berufsverbote, PKK-Verbot) und die Fehleinschätzung des westallierten Krieges gegen die faschistische deutsche Wehrmacht als  Krieg zur Befreiung vom Faschismus (Restaurierung und Erhaltung der kapitalistsichen Eigentumsstrukturen, keine Enteignung der Kriegstreiber, Kriegsverbrecher, “Arisierer” wie die Dresdner Bank und anderer Kriegsgewinnler, schnell wieder einig im Antisozialismus, Antikommunismus gegen die Sowjetunion, kalter Krieg, Kaputthochrüsten …). Hier wurde nicht erst in den frühen 80er Jahren die Rolle des anglo-amerikanischen Kapitals bei der “Aufzucht” des deutschen Faschismus (BIZ-Bank) sowie bei der NachkriegsKooperation mit deutschen Faschisten (in den Geheimdiensten,Gladio, in der Justiz, in Landes- & Bundesregierungen)

……..wie aktuell jetzt mit ukrainischen Faschisten gegen die UdSSR weitgehend unterschlagen. Und da ist es eben kein Wunder, dass die ehemalige Organisation Gehlen, der BND noch viel nahtloser mit der NSA und der CIA kooperiert als die Nachfolger des Amt Blank auf der Bonner Hardt-Höhe

von Hartmut Barth-Engelbart

 


 

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