Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Nach Beschwerde von Charlotte Knobloch : „Vortrag von Antisemiten“ kündigt Caritas Räume an Verein

Vortrag von Antisemiten? Caritas München kündigt Verein fristlos

Auf Nachfrage teilt die Caritas mit: Der Mietvertrag wurde bereits fristlos gekündigt! „Wir sind Frau Knobloch für den Hinweis sehr dankbar“, sagt eine Sprecherin und erklärt, dass man bei der Anfrage zur Anmietung getäuscht worden sei: ein zweiter, harmloser Verein sei ebenfalls als Veranstalter angegeben worden. Diesen habe man geprüft und der Anfrage stattgegeben.

Wie kann die Caritas nur auf die Tricks von Charlotte Knobloch hereinfallen? Sie versuchte schon 2008 einen Vortrag von mir im Gasteig zu verhindern, was ihr aber dank der Standfestigkeit  des  damaligen Münchner Bürgermeisters Ude nicht gelang. Mit haltlosen und diffamierenden Aussagen versucht sie die BDS-Bewegung in den antisemitischen Schmutz zu ziehen. Dabei liegt der Schmutz in ihren Händen, indem sie den  Völkerrechtsbrechenden „Jüdischen Staat“ unterstützt. Hört bei der Caritas, die sich „Hilfsorganisation nennt die Hilfe aus, wenn es sich um die Freiheit Palästinas geht und um die Forderung nach dem  Ende der illegalen Besatzung geht?

Evelyn Hecht-Galinski

 

Kommentar von Fanny-Michaela Reisin zum Artikel der AZ vom 20.09.2019: „Vortrag von Antisemiten? Caritas kündig Verein fristlos“ – Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe

„Unsäglich und unerträglich, dass eine Freundin Israels die undemokratischen Verhältnisse dort nicht nur schön zu reden, sondern, mit Interventionen, die gerichtlich immer wieder zurückgewiesen werden, scheinbar unbelehrbar, auch in Deutschland zu implementieren sucht!

Es gibt auch andere Beispiele, daher sollte man sich nicht einschüchtern lassen und weiter kämpfen!

 

 

PRESSEMITTEILUNG, 16. September 2019

 

 

Ein weiteres deutsches Gericht entscheidet zugunsten von Anhängern der BDS-Bewegung

 

Am 13. September 2019 hat das Verwaltungsgericht Köln die Stadt Bonn angewiesen, den Deutsch-Palästinensischen Frauenverein e.V. zum jährlichen Bonner Kultur- und Begegnungsfest „Vielfalt! – Bonner Kultur – und Begegnungsfest“ zuzulassen. Die Stadt hatte den Verein wegen seiner Unterstützung der BDS-Bewegung für palästinensische Rechte ausgeschlossen. Nach Ansicht des Gerichts hat die Stadt Bonn „nicht einmal ansatzweise“ nachgewiesen, dass dieser Ausschluss gerechtfertigt war.

 

Der Deutsch-Palästinensische Frauenverein hatte Klage eingereicht, nachdem die Stadt Bonn ihn wegen seiner Unterstützung für die von der palästinensischen Zivilgesellschaft geführte Kampagne für Boykotte, Entziehungen und Sanktionen (BDS) vom Festival „Vielfalt! Bonner Kultur und Begegnungsfest“ ausgeschlossen hatte, das am 29. September 2019 stattfinden wird. BDS zielt darauf ab, die Verletzungen des Völkerrechts und der palästinensischen Rechte durch Israel zu beenden.

 

Der Bonner Stadtrat hatte am 14. Mai 2019 den Antrag „Kein Platz für die antisemitische BDS-Bewegung in Bonn“ angenommen. Der Antrag fordert alle städtischen Einrichtungen in Bonn auf, BDS-Gruppen Räumlichkeiten zu verweigern und Veranstaltungen der BDS-Kampagne oder von Gruppen, die BDS-Ziele verfolgen, nicht zu unterstützen.

 

In seinem Urteil hat das Kölner Gericht den Status dieser und anderer Anti-BDS-Beschlüsse geklärt: „Sowohl der Ratsbeschluss vom 12.6.2019 als auch die Beschlüsse des Landtags NRW vom 20.9.2018 oder des Deutschen Bundestages vom 17.5.2019 (BT-Drs. 19/10191) sind keine Rechtssetzungsakte, sondern politische Resolutionen bzw. Willensbekundungen. Sie allein vermögen unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt einen bestehenden Rechtsanspruch einzuschränken.“

 

Der Ausschluss des Frauenvereins vom Festival aufgrund seiner Unterstützung der BDS-Bewegung „stellt eine sachlich nicht einmal ansatzweise gerechtfertigte Ungleichbehandlung“ dar. Das Gericht befand, dass das Verhalten der Stadt Bonn gegen das im Grundgesetz verankerte Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz (Artikel 3) verstößt und gleichzeitig das Grundrecht des Vereins auf Meinungs- und Äußerungsfreiheit (Artikel 5) verletzt.

 

Die Meinungsfreiheit umfasst die Freiheit, Boykottkampagnen zu diskutieren und dazu aufzurufen, und wird auch durch Artikel 10 (Meinungsfreiheit) und Artikel 11 (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit) der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) geschützt, die die Bundesrepublik Deutschland in ihre nationale Gesetzgebung integriert hat.

 

Das Verwaltungsgericht Köln folgt mit seiner Entscheidung zwei früheren Urteilen des Verwaltungsgerichts Oldenburg (Rechtssache 3 A 3012/16) und des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts Lüneburg (Rechtssache 10 ME 48/19), die auch den Zugang von BDS-Aktivisten zu öffentlichen Einrichtungen schützten, die von den Kommunen zunächst abgelehnt worden waren.

 

Der Deutsch-Palästinensische Frauenverein wurde durch den Berliner Rechtsanwalt Ahmed Abed vertreten, der beim Verwaltungsgericht Köln eine einstweilige Anordnung des Gerichtshofs beantragte, der Gruppe die Teilnahme am Bonner Kultur- und Begegnungsfestival zu ermöglichen. Die Klage wurde in Zusammenarbeit mit dem European Legal Support Center (ELSC) und mit Unterstützung der International Association of Democratic Lawyers (IADL) durchgeführt.

 

Zu den von Rechtsanwalt Abed eingereichten Dokumenten gehörte ein Gutachten des emeritierten Professors Moshe Zuckermann von der Universität Tel Aviv, Israel. In seiner Stellungnahme argumentiert Prof. Zuckermann, dass Antisemitismus, Antizionismus und Kritik an Israel drei verschiedene Kategorien seien, die getrennt behandelt werden müssen, und dass der Versuch, die BDS-Bewegung als antisemitisch darzustellen, „manipulativ und ideologisch interessengeleitet“ sei.

 

Das Bonner Kultur- und Begegnungsfestival ist eine öffentliche Veranstaltung, die die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Stadt hervorhebt und bei der interkulturelle Organisationen sowie Kultur-, Musik- und Tanzgruppen ihre Arbeit und Aktivitäten präsentieren.

 

Zwei weitere lokale Organisationen, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. und die Palästinensische Gemeinde Bonn e.V., wurden aus dem gleichen Grund wie der Deutsch-Palästinensische Frauenverein von dem Festival ausgeschlossen. Auch sie haben gegen die Entscheidung der Stadt Bonn geklagt. Das Verwaltungsgericht Köln wird voraussichtlich in den nächsten Tagen über ihren Fall entscheiden. Alle drei Vereine nahmen in den vergangenen Jahren am Festival teil.

 

 

Hinweis für die Redaktion, nicht zur Veröffentlichung bestimmt:

Für weitere Informationen zu diesem Verfahren, wenden Sie sich bitte an ELSC Koordinator Giovanni Fassina, erreichbar über ELSC.press@gmail.com.

 

Hierzu eine Mail die mich aus Österreich erreichte und die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte

Liebe Caritas München,
als Student studiere ich u.a. rechtszionistische Propaganda und beziehe mich auf den AZ-Artikel vom 19.9.19,
Mittlerweile konnte ich durch Internet-Recherchen bisher über 120 Fälle “jüdischer” Zensur in D, Ö, CH, EU-Parlament ermitteln, wo durch “jüdische” Interventionen der “HolocaustIndustry” und mittels “jüdischen” shitstorms Vorträge, Filmvorführungen, TV-Sendungen, Preisverleihungen, .. (auch von Juden!!!) als “antisemitisch” oder als “terroristisch” falsch stigmatisiert werden und bekämpft werden.
Die BDS-Apartheidgegner werden wie andere (jüdische) Apartheidgegner (JVP.org, IJAN.org, ifNotNow, APN = alles Juden) von den rechtsextremen Juden und rechtsextremen Zionisten bekämpft, weil diese den Grundsatz Gleiche Rechte für Juden und Nichtjuden!” und damit das BDS-Ziel Nr. 2 kategorisch ablehnen.
Am 19.9.19 hat es offenbar die Caritas/München erwischt, indem rechtsextreme Juden wie Fr. Knobloch, Hr. Schuster, Fr. Deidre, usw. mit Diffamierungen und Stigmatisierungen “interveniert” haben. In Linz ist sogar der Präsident der Pax Christi, Linz “davongelaufen” als rechtsextreme Juden der IKG-Linz “intervenierten”. Dies obwohl Pax Christi, Linz seit Jahrzehnten das KZ-Mauthausen vorbildlich betreut!!
Frau Knobloch “interveniert” als “Jüdin” in dieser Weise laufend, weil sie nicht will, dass die Diskriminierung, die Massaker an Nichtjuden, Verfolgung, Vertreibung von Nichtjuden (wie die Nakba = ethnische Säuberungen) dem Publikum aufgezeigt werden, obwohl diese bei jüdischen bzw. israelischen Historikern wie Shlomo Sand, Avi Shlaim, .. via amazon.de nachzulesen sind.
Hiermit zeigen Frau Knobloch und Konsorten auf, dass sie eine Doppelrolle spielen: 1.) Rolle1 = Juden und 2.) Rolle2= “Juden” (rechtsextreme Zionisten, die Nichtjuden diffamieren und diskriminieren, um jüdische Alleinherrschaft in “Eretz Israel” zu unterstützen; pol. Zionismus = eine braune Ideologie, die nach 1880 entstanden ist.)
Historische Fakten vorzutragen bezeichnen faschistische Juden häufig als “antisemitisch”; das ist deren Lieblings-Beschimpfung. “antiApartheid” und “antiNakba” als “antisemitisch” (falsch zu etikettieren) ist deren liebster Propagandatrick.
Mir sieht es danach aus, als wären Sie von Frau Knoblochs Stigmatisierungen getäuscht worden – ich finde, man muss dieser Frau mMn das falsche Stigmatisieren abgewöhnen.
Ich meine, die Caritas/München sollte sich die drei BDS-Ziele ansehen (die auf hunderten Webseiten publiziert sind) und danach ihre Entscheidung revidieren und wiedergutmachen. Denn die drei BDS-Ziele werden von vielen Juden (jvp.org., etc.), Amnesty, Nobelpreisträgern,… und von Mio. Deutschen unterstützt.
Andernfalls hätten sehr viele Juden, Katholiken und sogar Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu bei der Caritas, München auch Lokalverbot!!! Und das wäre doch ein Skandal, oder?
Freundliche Grüße aus Tirol
Fred Baumgartner, Innsbruck
Student (katholisch)
p.s. nachdem alle Araber u Palästinenser zu den Semiten zählen, war Ihr Vertragsstorno ohnehin “antisemitisch”.  (Ironie-off) Smiley
p.s. Was rechtsextreme Juden wie Knobloch verbergen ist täglich hier zu sehen:
CNN shows, how jewish snipers kill civilian Nonjews:

 

 

 

 

2 Kommentare zu Nach Beschwerde von Charlotte Knobloch : „Vortrag von Antisemiten“ kündigt Caritas Räume an Verein

  1. Ich würde dem Vorstand der „Caritas München „sämtliche von Israel seit Jahrzehnten verletzte UN- Resolutionen, Menschenrechtsverletzungen etc. zusenden und dann die „Caritas München“ fragen, ob diese sich tatsächlich auf die Seite von Kriegsverbrechern und deren Lobbyisten, wovon Frau Knobloch sicher eine der agressivsten darstellt, stellt. Zudem würde ich zeitgleich die stichhaltige Begründung, aus welchen Motiven sich die Caritas auf die Seite von Kriegsverbrechern und deren Lobbyisten stellt, anfordern.

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