Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Neuer Antisemitismus? Fortsetzung einer globalen Debatte, Suhrkamp Verlag

Dem Suhrkamp Verlag ist zu danken, dass er in dem Band Thesen gegenüber stellt, die man sonst nicht in meinem Buch versammelt findet. Hier wird genau das gemacht, was leider in Diskussionsveranstaltungen, medialer Berichterstattung und Öffentlichkeit nicht mehr ‚“normal“ ist. Nämlich konträre politische Ansichten nebeneinander zu stellen. Besonders lesenswert und wichtig für mich, der Beitrag von Judith Butler, auf Seite 73 über Antisemitismus Rassismus  Bestes Beispiel, die Verleihung des Göttinger Friedenspreises an die Jüdische Stimme. Hier wurde massiv von der Israel-Lobby, dem Zentralrat der Juden und dem Antisemtismusbeauftragen versucht diese Preisverleihung zu verhindern und die JS, wie alle Israel-kritischen Stimmen zu diffamieren. Das ist der neue Antisemitismus, der nicht genehme Juden zu Antisemiten macht. Nicht umsonst verweigerte der Zentralratspräsident Schuster eine Teilnahme an einem Runden Tisch, schließlich hat er keine Argumente die Fakten standhalten und nichts fürchten die Zionisten mehr, als die Wahrheit.

Evelyn Hecht-Galinski

https://www.suhrkamp.de/buecher/neuer_antisemitismus_-_12740.html

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NEU
Erschienen: 11.02.2019
edition suhrkamp 2740, Taschenbuch, 494 Seiten
ISBN: 978-3-518-12740-7
Auch als eBook erhältlich

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Worauf lassen wir uns ein, wenn wir Antisemitismus begreifen wollen? Meinen wir ein Gefühl, ein Ressentiment, eine Haltung, ein Gerücht oder gar nur ein Vorurteil über eine bestimmte soziale und kulturelle Gruppe, die Juden genannt wird? Ressentiments gegen Juden kommen von Rechten, Linken, der Mitte, von Muslimen, sogar von anderen Juden.

Vor diesem Hintergrund ist es Zeit, Bilanz zu ziehen, und eine erweiterte Fassung des mittlerweile zum Standardwerk avancierten Sammelbandes zur Frage des »neuen Antisemitismus« vorzulegen. Die bisherigen Beiträge werden ergänzt um neue Texte, unter anderem zur aktuellen Situation in Großbritannien, Frankreich und Polen sowie um Erörterungen zur Agitation im Netz und um eine Untersuchung zu antisemitischen Einstellungen unter Flüchtlingen. Die älteren Texte sind jeweils zudem durch ein Postskriptum der Autoren angereichert. So ist das Buch nun mehr als ein Diskussionsband, es ist eine Dokumentation und eine Fortsetzung der globalen Debatte über den »neuen Antisemitismus« zugleich.

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