Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

NRhZ: Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik Verleihung am 28. September 2014

NRHZKölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik
Verleihung am 28. September 2014

Den Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik 2014 erhält die Publizistin Evelyn Hecht-Galinski. Der Preis, den die Redaktion der Neuen Rheinischen Zeitung in zweijährigem Turnus vergibt, wird am 28. September 2014 in Köln verliehen. Bisherige Preisträger sind Werner Rügemer (2008), Wolfgang Bittner (2010) und Rolf Gössner (2012).

Evelyn-Hecht-Galinski hat sich als sachkundige und mutige Publizistin verdient gemacht. Als Deutsche mit jüdischen Wurzeln kritisiert sie in ihren Kommentaren und Interviews radikal und kompromisslos die Politik Israels im besetzten Palästina. Trotz aller Widerstände und Anfeindungen wird sie nicht müde, Stellung zu beziehen gegen die Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Regierung und sich vehement für einen gerechten Frieden einzusetzen.

Ihre scharfe Kritik trifft gleichermaßen heuchlerische Politiker wie die einseitige Berichterstattung in den Konzernmedien. Zu ihrem 2012 erschienenen Buch „Das elfte Gebot: Israel darf alles“ heißt es in der Badischen Zeitung, sie sei eine streitbare Autorin, die zum Nachdenken anregt. Evelyn Hecht-Galinski hat sich das Lebensmotto ihres Vaters Heinz Galinski (1912-1992) zu eigen gemacht: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen.“

Für die Neue Rheinische Zeitung schreibt sie regelmäßig Kommentare vom „Hochblauen“.

1 Kommentar zu NRhZ: Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik Verleihung am 28. September 2014

  1. Sehr geehrter Herr Kleinert,
    Frau Hecht Galinski hat diesen Preis wahrscheinlich verdient. Ich bewundere ihren Mut und ihre klare Sprache. Ihr Statement vor einiger Zeit
    im „Presseclub“ war großartig und beispielhaft.
    Aber..
    Als Deutsche mit jüdischen Wurzeln? Was ist das?
    Bin ich Deutscher mit evangelischen Wurzeln? Lebt in diesen Formulierungen nicht der verdeckte Rassismus weiter?
    Nichts für Ungut.

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