Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Pegida Frankfurt: Mundlos im Nirgendwo

„Für alle, die glauben, dass Pegida nicht rechts ist, was machen dann NPD Leute da?“

von Opposition 24

Nichts Neues im Westen

Auch unter dem offiziellen Logo von Pegida kamen nur ca. 40 – nach eigenen Angaben 52 -Personen zur Kundgebung an der Hauptwache. Auf der Seite der Gegendemo sammelten sich mindestens 400 Leute.

Statt Heidi Mund und den freien Bürgern fanden sich unter den aktiven Teilnehmern auch Anhänger der NPD – darunter  der hessische NPD-Vorsitzende Stefan Jagsch und sein Stellvertreter Daniel Lachmann.

Nach den Ausschreitungen der Gegendemonstranten im März war es zum Streit zwischen Heidi Mund als Anmelderin für Pegida in Frankfurt und dem Orgateam ín Dresden gekommen. Seit dem meldet die Frankfurterin die von ihr organisierten Kundgebungen unter dem Namen Freie Bürger für Deutschland an.

Auf der Gegenseite wurde heute wieder lautstark protestiert, aber es blieb friedlich bis auf einen Böllerwurf und die Festnahme einer Person, die offenbar die Polizei mit dem Hitlergruß provoziert hat.

 

Nach der Kundgebung verzichteten die Demonstranten auf einen Marsch durch die Stadt und wurden von der Polizei zur U-Bahn geleitet.

Am Hauptbahnhof bildete sich aber noch mal ein spontaner Protestzug aus dem Lager von Nopegida, der von der Polizei ohne größere Zwischenfälle aufgelöst werden konnte.

Für die nächste Woche hat Heidi Mund den Islamkritiker und Blogger Michael Mannheimer angekündigt, der auch als Gastautor auf PI-News publiziert. Auch diese Veranstaltung wird sicher nicht ohne Gegenprotest stattfinden.

 

Fotogalerie:

 


Bildquelle:

Pegida Frankfurt April photo
Photo by opposition24.de

 

 

2 Kommentare zu Pegida Frankfurt: Mundlos im Nirgendwo

  1. „Rechts“ und „links“, das gibt es nicht, schon lange nicht mehr.
    Es gibt aber Gruppierungen unterschiedlicher ideologischer Herkunft, die den Menschen auf seine ökonomischen Bezüge reduzieren möchte. Schon Marx hat das getan („Klassenbewußtsein“), und der „Kapitalismus“ verhält sich ebenso.

    Die Vernünftigen aller Lager erkennen, daß das Geistige das Essentielle am Menschen ist, und daß die Völker die Träger der Kultur, also der Gesamtheit der geistigen Schöpfungen sind.

    Was vordergründig aussieht wie „Die Rechte“, das wurde längst instrumentalisiert vom Zionismus, es ist nur noch die (prozionistische) „Neue Rechte“. Dazu gehören altgediente (aber gewendete) identitäre Bewegungen wie FPÖ und Vlaams Belang sowie eine ganze Reihe von Neugründungen wie die PRO-Bewegung, Geert Wilders „Freiheitspartei“, die „Wahren Schweden“ und viele andere. Plötzlich taucht ein ferner Millionär wie der reiche Onkel aus Amerika auf, die Finanzierung ist gesichert, ein paar Hauptamtliche werden bezahlt und die „Jerusalemer Erklärung“ („Selbstverteidigung Israels“) wird unterschrieben, ein Israeli wird gelegentlich Vize (wie Sichrovsky bei Haider).
    Das Extrem war der prozionistische Massenmörder Breivik.

    Und in gerade dieses Fahrwasser gerät zunehmend die PEGIDA-Bewegung.
    Geert Wilders durfte zionistische Phrasen dreschen, zu Heidi Mund flog aus dem fernen Israel extra ein lautstarker Unterstützer aus dem Morgenlande ein und verkündete deftig seine besondere Wertschätzung für „deutsche Patrioten“. Keiner fragt, wer Busse, Lautsprecheranlagen und professionell gefertigte Transparente finanziert.
    Keiner soll glauben, daß die Heidi-Mund-Bewegung eine identitäre Bewegung darstellt.
    Die einzelnen Demonstranten haben das politische Ziel, ihren Siedlungsraum vor Überfremdung zu schützen, und sie nennen dies „Kampf gegen Islamisierung“.
    Aber die Bewegung als ganzes soll den Zielen des Zionismus dienen.

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