Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Polizeischutz für die Kölner Klagemauer

An den Oberbürgermeister der Stadt Köln
Jürgen Roters

Laurenzplatz 4
50667 Köln

2014-12-02-kf-0042

 

Betreff: Polizeischutz für die Kölner Klagemauer 
 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
In der Woche zwischen dem 14 – 21. Dezember wurde ein Standfuß der Kölner Klagemauer entwendet. Dieser lagerte auf dem Gelände der Köselschen Buchhandlung am Roncalliplatz, die diese Aktion unterstützt. Der Standfuß war eine persönliche Spende von mir an Walter Herrmann. Der Standfuß ist auch entsprechend gekennzeichnet.
Sofern es sich nicht um eine irrtümliche Beschlagnahmung durch eventuell falsch informierte Beamte des Ordnungsamtes  handelt, was ich Sie bitten möchten, auf dem Dienstweg anzufragen, möchte ich weiterhin anregen, dass die Kölner Klagemauer künftig regelmäßig per Polizeistreife gegen diese Art von Vandalismus geschützt wird.

Bei der Kölner Synagoge hat sich diese stichprobenartige Präsenz vor Ort als präventive Maßnahme bewährt, so möchten wir gerne ebenfalls im Sinne von Gleichbehandlung in den Genuss dieses Services kommen.

Mit freundlichen Grüßen in diesen besinnlichen Tagen…

Evelyn Hecht-Galinski und Walter Herrmann

 


 

Lesen Sie hierzu auch in der NRhZ – OB Roters gegen freie Diskussion

3 Kommentare zu Polizeischutz für die Kölner Klagemauer

  1. Dies ist ein wichtiger Brief an den Kölner OB. An der Beantwortung wird sich erweisen, welchen Stellenwert OB Jürgen Roters (SPD) dem so oft geforderten Bürgersinn und Bürgerengagement in seiner Stadt einräumt. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem.

  2. Das passt nun mal zur Weihnachtszeit.
    Da wird dem Friedensaktivisten und Aachener Friedenspreisträger Walter Herrmann von der Kölner Klagemauer ein Standfuß entwendet, obwohl dieser eindeutig mit dem Namen der Spenderin gekennzeichnet war. Besonders brisant wird die Geschichte, da dieser auch noch auf dem Privatgrundstück der Köselschen Buchhandlung lagerte.
    Was wird sich die Stad Köln und deren Helfershelfer noch ausdenken, um Walter Herrmann und dessen Lebenswerk zu vernichten.
    Ich bewundere Walters Kraft und Ehrgeiz sich trotz allen Hindernissen nicht entmutigen zu lassen, und immer wieder weiter zu machen.

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