Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

TAZ ledert ab – Linkenbashing vom Feinsten

von Opposition 24

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Es springert bei der TAZ und die Linke wird zunehmend piratig!

Während die Twittergefechte der untergehenden Piratenpartei längst Schnee von gestern sind, hat sich die Linke vorgenommen, ihren Untergang in den herkömmlichen Medien auf ähnliche Weise zu zelebrieren.

Der Berliner Landesvorstand ledert ab über Wagenknecht und Co. Nomen est Omen, denn der bislang unbekannte Mensch heisst tatsächlich Lederer – Vorname Klaus.

Anlass gab zum wiederholten Mal die Friedensbewegung, die neue und die alte, versteht sich und der Aufruf zur Friendensdemo am 13. Dezember vor dem Amtssitz des Bundespräsidenten.

Nach dem Toilettengate versteht Gregor Gysi keinen Spaß mehr mit Israelhassern in der Linken. Das hat er dem Klaus wohl schon öfter erklärt. Nebenbei wird Gysi Konkurrentin Wagenknecht gleich mit abgewatscht, Dieter Dehm darf nicht fehlen.

Ganz auf Gysi Kurs fällt dann auch die Antwort auf die journalistisch glanzvoll korrekt gestellte TAZ Frage aus:

Den Demo-Aufruf hat auch die Israel-Hasserin Evelyn Hecht-Galinski unterzeichnet, die letzte Woche in einem Artikel schrieb: „Der Tag des Zorns wird kommen! Free Palestine! From the River to the Sea Palestine has to be Free!“

Das ist absolut inakzeptabel… (TAZ)

Nein, das ist also absolut inakzeptabel, wo doch auch schon so Verschwörungstheoretiker wie Ken Jebsen den Aufruf unterzeichnet haben.

Wenn Begriffe wie Kritikerin durch Hasserin ersetzt werden, dann kann man durchaus von tendenziös-springerndem Journalismus sprechen – kein Wunder, dass Hecht-Galinski schon in der Vergangenheit bei einer anderen „Linken“ Zeitung bemerkte:

Hat die TAZ noch alle TAZ(Z)EN im Schrank?

Herr Breucker von der TAZ frohlockte schon einmal über Evelyn Hecht-Galinski mit:

Broder siegt im Antisemitismus Streit

Bei der Linken hat man es wohl nicht so gerne, wenn sich ihre Mitglieder auch schriftlich zum Frieden bekennen, steht er doch eh schon im Parteiprogramm.

Freuen wir uns entweder auf öffentlich-piratiges Linkenselbstzerfleisching oder einen zukünftigen Linken Gysi-Kurs Richtung Regierungsfähigkeit für die Zeit nach Merkel. Dann müssen die Friedensspinner wie einst die Fundis bei den Grünen aussortiert werden, damit die Linken Reformer den Begriff Frieden nach ihrem Gusto umdeuten können. Aber ein bißchen Krieg, liebe Linke, ist immer noch das Gegenteil von Frieden!


Bildquelle:

Klaus Lederer photo

 

 

 

 

Photo by dielinkebw

 

2 Kommentare zu TAZ ledert ab – Linkenbashing vom Feinsten

  1. Ja, in meiner Partei ist schon was los! Es laufen Sachen, die mich dazu bringen könnten, mir die Haare zu raufen, wenn ich denn noch welche hätte!
    Seit fast drei Jahren läuft mein Ausschlussantrag gegen eine „Genossin“, die Thüringische MdL Katharina König, die die Dreistigkeit besessen hat, den Holocaust-Gedenktag zu entweihen, indem sie praktisch eine unkommentierte Reklame für die israelische Luftwaffe auf ihre Website setzte. Das Verfahren ist nach der Thüringischen Landesschiedskommission nun schon lange bei der Bundesschiedskommission, aber wohl den „thüringischen Verhandlungen“ geschuldet hörte ich bis jetzt nichts Offizielles mehr:
    http://wipokuli.wordpress.com/2013/03/03/die-linke-und-die-friedensfrage-der-stand-der-dinge/
    Andreas Schlüter
    Soziologe
    Berlin

  2. Hervorragend!! Ich bin so froh, dass ich nicht Mitglied der Partei der Linken bin. Sonst würde ich mir auch die Haare raufen – ich habe aber noch welche!! Aber es wird langsam schlimm, weil ich dann nicht mehr weiß, wen ich noch wählen kann in dieser Demokratur!!

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