Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Verleihung des IV Kölner Karlspreises an Evelyn Hecht-Galinski

aus der Opposition 24

Die Publizistin Evelyn Hecht-Galinski wird am 28. September 2014 mit dem Kölner Karlspreis ausgezeichnet. Der Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik wird zum vierten Mal von der Neuen Rheinischen Zeitung  verliehen.

Die Preisverleihung findet um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Bürgerzentrums Alte Feuerwache statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und alle Leser sind herzlich dazu eingeladen.


Die Laudatio wird Ken Jebsen ( KenFM ) halten.


Mit Dr. Werner Rügemer ist auch der erste Kölner Karls-Preis-Träger, Publizist, Lehrbeauftragter der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln, Sachbuchautor und Spezialist für legale Wirtschaftskriminalität mit einem Vortrag über die Bedeutung einer pauschalen Anerkennung des Staates Israel als Programmpunkt gesetzt.


Darüber hinaus wird der Schriftsteller, Musiker, Maler, Journalist und Islamwissenschaftler Anis Hamadeh für weitere spannende Unterhaltung sorgen.


Evelyn Hecht-Galinski hat sich schon in früher Jugend zum Palästinakonflikt öffentlich geäußert und ist seit 2009 bekannt durch ihre Kommentare vom „Hochblauen“, einem der bekanntesten Wander- und Aussichtsberge im südwestlichen Schwarzwald, die sie seit Ende 2009 wöchentlich in der NRhZ veröffentlicht.

Sie wurde 1949 in Berlin geboren, als Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. 1972 heiratete sie Benjamin Hecht, mit dem sie den Textilvertrieb Hecht-Design gründete. Das Paar lebt inzwischen in Malsburg-Marzell im südlichen Schwarzwald unter dem „Hochblauen“, wo sie von ihrem Mann in ihrer publizistischen Tätigkeit nachhaltig unterstützt wird.
Rechtsstreite, wie beispielsweise der mit dem ehemaligen Spiegel-Kolumnisten Henryk M. Broder, der inzwischen für Springers Welt und Welt am Sonntag schreibt, wegen ihrer Kritik am Staate Israel und ihres Engagements für ein freies Palästina haben sie nie einschüchtern können. Im Gegenteil: Herrn Broder darf Evelyn Hecht-Galinski seit einem gewonnenen Rechtsstreit mit ihm, inzwischen offiziell als „Pornoverfasser“ bezeichnen! Einen Proteststurm in den Medien löste 2009 die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die jüdische Menschenrechtsanwältin und Israel-Kritikerin Felicia Langer aus, die Evelyn Hecht-Galinski ein paar Monate zuvor für diese Auszeichnung vorgeschlagen hatte.

Sie spricht weiter auf öffentlichen Veranstaltungen, hält Vorträge und hat ihre publizistische Tätigkeit noch mehr ausgeweitet, denn seit diesem Jahr veröffentlicht sie auf ihrem Webblog www.sicht-vom-hochblauen.de neben ihren eigenen Kommentaren auch viele englischsprachige und deutsche Artikel namhafter AutorInnen, die sich mit dem Palästinakonflikt beschäftigen.

1 Kommentar zu Verleihung des IV Kölner Karlspreises an Evelyn Hecht-Galinski

  1. Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau Hecht-Galinski, zu diesem sehr verdienten Preis! Weiterhin viel Erfolg für Ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit, auch, wenn leider viele Ohren verschlossen zu bleiben scheinen. Andreas Schlüter

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