Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Verleumdungen linker Antisemiten gegen die Jüdische Stimme

 

Erklärung zur Kundgebung gegen die heutige Verleihung des Göttinger Friedenspreises an die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost

 

Linkspolitiker Konrad Kelm, die Göttinger Jusos und der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften der Universität agitieren gemeinsam mit Mordsympathisant Yonatan Shay mit Falschbehauptungen, Verleumdungen und Rufmord gegen den Göttinger Friedenspreis und den Preisträger „Jüdische Stimme für gerechten Frieden“

 

 

Tatsachenwidrige Falschbehautptungen,Verleumdungen und Rufmord: mit diesen Mitteln agitieren Konrad Kelm ( Kreistagsabgeordnete der Linken), die Jusos Göttingen, der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften an der Universität , die Jüdische Gemeinde sowie weitere Akteure (siehe unten) gegen die heutige Verleihung des Göttinger Friedenspreises an die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“.

Die genannten Akteure sind Mitglieder von Jached bzw. Unterzeichner eines offenen Briefes von Jached und  eines Aufrufs zur  Kundgebeng gegen die heutige Preisverleihung. Jached bezeichnet sich als „Bündnis“, das vorgibt „gegen Antisemitismus und Antizionismus“ zu sein.

In dem Aufruf zur heutigen Kundgebung werden die Jüdische Stimme ,die Stiftung des Göttinger Friedenspreises sowie alle TeilnehmerInnen der heutigen Preisverleihung pauschal und ohne irgendwelche Belege als „Feinde Israels“ verleumdet, die angeblich „Haß auf Israel“ propagieren.

Zudem wird in dem Aufruf die tatsachenwidrige Falschbehauptung verbreitet, die „Jüdische Stimme“ sei eine „BDS-Organisation“ .

 

Der offene Brief der Mitglieder und Unterstützer von Jached enthält weitere tatsachenwidrige Falschbehauptungen und Verleumdungen über die Jüdische Stimme.

Nachweislich falsch sind auch die Behauptungen, ich (Andreas Zumach) hätte gegen eine „Israellobby“ gewettert und in meiner Funktion als Vorsitzender der Jury des Göttinger Friedenspreises erklärt, es habe „in der Jury keine Diskussion über antiisraelische Boykottkampagnen gegeben“. Auf der Basis dieser ihrer nachweislichen Falschbehauptungen über meine angeblichen Äußerungen  schreiben die Autoren des offenen Briefes, diese Äußerungen würden „das Bild einer »jüdischen Verschwörung« evozieren, die in der Lage sei, die Berichterstattung zu lenken.“

Das ist suggestiver Rufmord.

Die Behauptung in dem offenen Brief , die Jury habe „ von vornherein einen antiisraelischen Konsens geteilt“ ist Rufmord.

Falsch ist schließlich auch die Behauptung „das Kuratorium“ der Göttinger Friedenspreises habe gegen die Preisverleihung an die Jüdische Stimme „interveniert“.

Mit der Kundgebung gegen die heutige Preisverleihung will das Jached-Bündnis laut seinem Aufruf „ein Zeichen gegen die Normalisierung von Antisemitismus setzen“ .Tatsächlich tun die Mitglieder und Unterstützer von Jached genau das Gegenteil. Mit ihrem inflationären Antisemitismus-Vorwurf gegen die Jüdische Stimme und gegen andere Kritiker der völkerrechtswidrigen und menschenrechtsfeindlichen Politik der israelischen Regierung verharmlosen sie die real existierende Judenfeindlichkeit in unserem Land,die sich in jüngster Zeit immer lautstärker und aggressiver äußert, und behindern die wirksame Bekämpfung dieser Judenfeindlichkeit.

Bündnisgenosse von Linkspolitikes Kelm, der Göttinger Jusos, des Fachschaftsrates Sozialwissenschaftlen und der Jüdischen Gemeinde ist Yonatan Shay, der den offenen Brief als „Gesandter der Jewish Agency“ unterzeichnet hat. Shay ist ein rechtsextremer Radikal-Nationalist, der die 2000-jährige Besiedlung Samaras und Judäas legitimiert. Shay schreibt für die rechtsextreme israelische Webseite Channel 20/Arutz Essrim, wo er in mehreren Artikeln Tausende in Berlin lebende Israelis als selbsthassende Juden verleumdet, die sogar schlimmer seien als Salafisten und Nazis. Auf Facebook bekundete  Shay  seine Solidarität mit dem Soldaten Elor Azaria , der im März 2016 in Hebron einen bereits seit elf Minuten schwerverletzt am Boden liegenden Palästinenser mit einem Kopfschuß kaltblütig ermordete.Shay forderte die Freilassung des Mörders.

Ich frage Konrad Kelm, die Jusos Göttingen, die Fachschaft Sozialwissenschaften, die Jüdische Gemeinde und alle die anderen Mitglieder und Unterstützer von Jached-insbesondere auch jene mit dem Wort „Shalom“ im Namen: teilen Sie auch die Sympathien Ihres Bündnisgenossen Yonatan Shay für einen feigen, kaltblütigen Mord?

 

Andreas Zumach,   Göttingen  9. März 2019

 

Liste der Unterzeichner des Offenen Briefes von JachedJüdische Gemeinde Göttingen e.V.

Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.

Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Wertelinitiative e.V. – jüdisch-deutsche Positionen

Bundesarbeitskreis Shalom der Linksjugend

Landesarbeitskreis Shalom der Linksjugend Niedersachsen

Landesarbeitskreis Sisyphos der Linksjugend Thüringen

f_act – feminist action, Göttingen

Jusos Göttingen

Juso Hochschulgruppe Göttingen

Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kassel

Bündnis gegen Antisemitismus Kassel

Bündnis gegen Antisemitismus Marburg

Linksjugend Eichsfeld

Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Kassel

Linksjugend Göttingen

Fachgruppe Politikwissenschaft, Uni Göttingen

Jonas Dörge (Kassel)

Pablo Fuest (Parlamentarier Student*innenparlament Uni Vechta)

Yonatan Shay (Gesandter der Jewish Agency für Israel in Deutschland)

Konrad Kelm (Kreistagsabgeordneter der Linken im Landkreis Göttingen)

 

 

 

 

 

 

 

 

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