Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Was ist so schlimm am Kapitalismus Jean Ziegler

Jean Ziegler hat ein Buch für seine Enkelin geschrieben, dass viele Fragen beantworten soll, die sie stellt und die  auch an uns gerichtet sind. Dieses Buch seiner Hoffnung, um die Utopie einer gerechten, glücklicheren Welt, wie er sie sie sich vorstellt zu verwirklichen ist durchaus lesenswert.

 

 

Was ist so schlimm am Kapitalismus?

„Entweder wir zerstören den Kapitalismus jetzt oder er zerstört uns“ – der das sagt, ist 85 und einer der bekanntesten Kapitalismus- und Globalisierungskritiker: Jean Ziegler. Im März 2019 erschien im Bertelsmann Verlag die Streitschrift des Schweizer Soziologen und Politikers „Was ist so schlimm am Kapitalismus?“.

Kapitalismuskritiker Jean Ziegler: „Entweder wir verändern die Welt – oder keiner!“ | DW | 29.03.2019

Der Mann trägt einen kohlrabenschwarzen Anzug, das schüttere, schlohweiße Haar ist ordentlich zurückgekämmt. Er beugt sich vor und zurück. Und wenn er in seinem schwer verständlichen Schwyzerdeutsch spricht, unterstreicht er die eindringlichen Worte durch raumgreifendes Gestikulieren. So also sieht ein Revoluzzer aus? Denn das ist der Schweizer Jean Ziegler zweifellos.

1 Kommentar zu Was ist so schlimm am Kapitalismus Jean Ziegler

  1. Ich bin ratlos! Wie „möchte Ziegler Mut machen und gegen das System mobilisieren“, wenn er es nicht (mehr) erkennt ? Der erklärte Antikapitalist findet „Greta übrigens und ihre Schülerbewegung Fridays for Future ganz großartig“ … ich fürchte bereits deshalb, er ist von den grün-braunen Industrie-Stürmern und der Spekulations- „Industrie“ vereinnahmt, hat seinen Zenit überschritten oder sieht, trotz „Antikapitalismus“, nicht den Wald vor lauter Bäumen bzw. kein Finanzimperium (von dem ca. 99% der Gelmenge an der Nase bzw. zu Spekulationszwecken „herumgeführt“ wird) und dessen automatisiertes, absehbar bald noch schlimmeres Wüten. Er empfiehlt, „geht zu Amnesty International“ und ignoriert selbst, dass Amnesty zwar als Menschenrechtsorganisation gegründet war, jedoch längst Wegbereiter imperialer Kriege ist. Es unterstützte Interessen der Brit-US-Kriegsstrategen, wie z.B. die erlogene Brutkasten-Geschichte gegen den Irak und verbreitete mehrfach ungesicherte Propaganda, die einseitig gegen Syrien gerichtet war, meidet dabei jedoch Verbrechen der Agressoren: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/05/10/amnesty-international-vom-geheimdienst-unterwandert/

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: