Feindbild-Pflege ohne Rücksicht auf Verluste Ein Artikel von: Albrecht Müller

Feindbild-Pflege ohne Rücksicht auf Verluste

Die Karikatur erschien gestern als Illustration zu diesem Artikel auf dem Blog der Republik – einem Medium, dessen wahrer Charakter mit diesem Meisterwerk der Propaganda sichtbar wird. Autor des Artikels ist Friedhelm Ost. Er ist nicht irgendwer. Er war Regierungssprecher Helmut Kohls und 12 Jahre lang CDU-Bundestagsabgeordneter.

Feindbild-Pflege ohne Rücksicht auf Verluste

Ein Artikel von: Albrecht Müller

Die Karikatur erschien gestern als Illustration zu diesem Artikel auf dem Blog der Republik – einem Medium, dessen wahrer Charakter mit diesem Meisterwerk der Propaganda sichtbar wird. Autor des Artikels ist Friedhelm Ost. Er ist nicht irgendwer. Er war Regierungssprecher Helmut Kohls und 12 Jahre lang CDU-Bundestagsabgeordneter. Damit NDS-Leserinnen und -Leser sich besser vorstellen können, welche Wirkung eine solche Agitation vermutlich beim angesprochenen Präsidenten Russlands auslöst, dokumentieren wir im Folgenden in der Übersetzung von Susanne Hofmann, was Putin selbst über die Erfahrungen seiner Eltern mit der Belagerung Sankt Petersburgs durch Nazi-Deutschland geschrieben hat. Albrecht Müller.

Dass die deutsche Seite in besonderer Weise und zurzeit unentwegt wie mit Karikatur und Artikel von Friedhelm Ost und beispielsweise mit den Reden von Außenministerin Baerbock und von Bundeskanzler Scholz am weiteren Aufbau von Misstrauen und an der neuen Konfrontation arbeitet, ist so bemerkenswert wie gefährlich. Diese Agitation steht in einem deutlichen Gegensatz zu Putins und seiner Mutter Äußerungen über die deutschen Soldaten, die Sankt Petersburg und Putins Eltern belagert haben. Ein Zitat aus dem folgenden Text:

‚Meine Mutter war überhaupt ein sehr weichherziger und sanfter Mensch. Ich erinnere mich, wie sie sagte: „Welchen Hass kann man denn gegenüber diesen Soldaten empfinden? Sie waren einfache Leute und auch sie starben im Krieg.“‘

Wenn wir Deutschen so weitermachen mit unserer besonders fein- und feindsinnigen Agitation gegen Russland und vor allem mit der auf allen Kanälen betriebenen Personalisierung des Konfliktes, dann brauchen wir uns nicht darüber zu wundern, dass auch auf der anderen Seite Äußerungen wie jene von Putins Mutter als menschliche Regungen vergangener Zeiten betrachtet und entsorgt werden und aus der deutsch-russischen Freundschaft eine besonders gepflegte Feindschaft wird. Zurzeit wird mühsam aufgebautes Kapital des Sichvertragens verschleudert. Unerträglich. Weiterlesen in den Nachdenkseiten

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