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Johannes Klier fragt zu Recht, welche Leistungen Levit für Deutschland erbracht hat?

 

 

Ich danke Johannes Klier für diese ausgezeichneten und kenntnisreichen Kommentar, zu der Causa Levit, ich danke ihm sehr, dass er meiner Bitte gefolgt ist.

Kommentar von Johannes Klier zu

 

Deutschland im philosemitischen Trauma

Von Evelyn Hecht-Galinski

 

 

Johannes Klier ist Autor zweier Bücher zur Geschichte der Gitarrenmusik sowie zu Werkanalyse und Interpretation von Gitarrenmusik. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Methodik und Didaktik von Gitarrenmusik und ist Herausgeber von Gitarreneditionen. Von 1980 bis 1996 war er Dozent für Gitarre an der Hochschule für Musik in München. www.Johannes-Klier.de

 

 

 

Helle Aufregung in den Printmedien: Der Münchner Musikkritiker Helmut Mauro hatte es gewagt, sich zwar außerordentlich kompetent, aber kritisch über den russischen Pianisten Igor Levit zu äußern. Mit seinem hervorragenden Artikel in der SZ scheint er in ein Wespennest gestochen zu haben. Er hatte es gewagt, kritisch über einen Musiker zu schreiben, der als Liebling aller Putin-Gegner und Kritiker gilt. Igor Levit ist ja mittlerweile zum Superstar der Klavierszene aufgestiegen und ich frage mich, wie das geschehen konnte. Denn bei kompetenter und objektiver Beurteilung seiner pianistischen Fähigkeiten muss man zugeben, dass Igor Levit ein guter, vielleicht sehr guter Pianist ist – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ich wage die Behauptung, dass es in den Meisterklassen großer deutscher Hochschulen sehr viele Pianisten dieser Qualitätskategorie gibt, die jedoch niemals die Gelegenheit haben werden, ihr Können derartig zur Schau stellen zu können. Ihnen fehlen ganz einfach die notwendigen Kontakte für eine derartige Propaganda. Die scheint jedoch Igor Levit reichlich zu haben. Selbst Bundespräsident Steinmeier wirft sich ihm zu Füßen und verleiht ihm das Bundesverdienstkreuz am Band. Welche Verdienste hat er um Deutschland erworben?

 

Ich frage mich, womit, mit welcher künstlerischen Leistung, hat Levit diese hohe Auszeichnung und Ehrung verdient? Oder geht es gar nicht um die Musik, um Levits musikalisch-pianistischen Leistungen? Geht es vielmehr um die Propaganda gegen Vladimir Putin? Wie es scheint, erlebt Helmut Mauro wegen seines ausgezeichneten Artikels den gleichen hasserfüllten Shitstorm wie die Menschen, die sich vor einigen Jahren für Valery Gergiev ausgesprochen haben, indem sie Fairness im Umgang mit diesem Musiker forderten.

 

Evelyn Hecht-Galinski hat diesen Konflikt und den Hass, der Helmut Mauro seit seinem Artikel entgegenschlägt, in ihrem Essay „Deutschland im philosemitischen Trauma“ thematisiert und es ist zu hoffen, dass er dazu beitragen wird, diese unsägliche Diskussion und die ebenso unsäglichen, von keinem musikalischem Sachverstand motivierten und begründeten Leserbriefe in der SZ wieder zu versachlichen.

 

Johannes Klier

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