So wird Antisemitismus weltweit gefördert! Von Evelyn Hecht-Galinski

Kommentar vom Hochblauen

So wird Antisemitismus weltweit gefördert! Von Evelyn Hecht-Galinski

Als ich in meinem riesigen Arsenal von Artikeln und Bildern über menschenrechtsverletzende Misshandlungen und demütigenden israelischen Verbrechen gegen palästinensische Zivilisten blätterte, fiel mir genau dieses Bild ins Auge – das als Symbol der Entmenschlichung um die ganze Welt gehen sollte. (1) http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/israel-palestine-soldiers-beat-man-west-bank-hebron-photos-a7322111.html

 

Grausamkeiten der IDF tragen zu Antisemitismus bei

Beim Betrachten dieses Foto aus dem Jahr 2016, aufgenommen im illegal besetzten Hebron, fragt man sich nur, was in solchen Soldaten vorgeht. Die für ihre besonders berüchtigten Grausamkeiten bekannten Nehal und Golani-Brigaden sind für mich das Beispiel einer enthemmten und ungebremsten Mordlust, die nichts anderes kennt, als Grausamkeiten. Sie weiden sich geradezu am Elend und an der Hilflosigkeit ihrer Opfer, den besetzten Palästinensern.

Mit „Antisemitismus“ von Verbrechen des „Jüdischen Staates“ ablenken

 

Hunderte von Bildern dieser Art existieren, aber in Deutschlands „Leitmedien“ kommen sie so gut wie nicht vor. Schließlich wollen sie uns gemeinsam mit der Politik in eine bestimmte Richtung leiten und das schon seit Jahrzehnten.

Menschliche Schutzschilde

So wird auch nicht offen darüber berichtet, dass seit Beginn der illegalen Besatzung Palästinas 1967 gerade die IDF Palästinenser als menschliche Schutzschilde benutzt, um ihre riskanten Aktionen so sicher als möglich für die IDF Soldaten zu machen. (2) https://www.btselem.org/human_shields

All die gezeigten Grausamkeiten der „moralischsten“ aller Verteidigungsarmeen tragen zu einem wachsenden Antisemitismus bei. Denn jeder mitfühlender Mensch fragt sich doch beim Anblick solcher Fotos, wie kann ein Staat, der sich als Folge des Holocaust gründete und diesen ständig instrumentalisiert, der sich selbst als „einzige“ Demokratie im Nahen Osten bezeichnet und als „Licht unter den Völkern“ sieht, so eine dunkle Besatzungspolitik betreiben? Wie viele unschuldige Palästinenser, auch Frauen, Kinder und Alte mussten auf diese Weise sterben. Seit 2002 gehört diese Taktik zur offiziellen Militärpolitik. Was gibt es denn  „lustigeres“ für den Besatzungssoldaten, als einen hilflosen, angsterfüllten Palästinenser zu erniedrigen?

Alles ist nur möglich, weil die deutsche und die US-Politik so konsequent zu diesem „Jüdischen Staat“ halten und diese Besatzungsverbrechen mit Waffenlieferungen und Solidaritätsadressen unterstützen.

Totalitäre Natur des Zionismus

Die totalitäre Natur des Zionismus, die allein auf der Judaisierung als Staatsräson aufgebaut ist, wird in Deutschland von Politikern aller Parteien unterstützt. Wie kann man das „Existenzrecht“ eines Besatzerstaates verteidigen, mit einer erfundenen Phrase von Hasbara-Ideologen, die ständig damit beschäftigt sind, neue blumige Begriffe und Metaphern für ihre illegalen Besatzungsverbrechen zu erfinden. Dieser Besatzerstaat hat bis heute keine Verfassung und auch seine Grenzen nicht definiert, und er vergrößert sich ständig mit dem Raub palästinensischen Landes.

Alle wissen um dieses Völkerrechtsverbrechen und alle lassen diesen „Jüdischen Staat“ gewähren. Wie kann es eigentlich noch Menschen geben, die diesem Besatzungsstaat Sympathie entgegenbringen? Da bleiben eigentlich nur noch Menschen die entweder Philosemiten oder Muslimhasser sind.

Antisemitismus dank der Israel-Lobby

Tatsächlich haben wir es momentan mit dem Phänomen zu tun, dass der Antisemitismus dank der Israel-Lobby zu einem Hauptproblem in Deutschland und weltweit propagandistisch in die Schlagzeilen gehievt wird. Die traurige Wirklichkeit ist aber eine andere: Während in Deutschland die Anzahl der Brandanschläge auf Moscheen und Flüchtlingsheime steigt, ist der Antisemitismus auf dem Rückzug.

Täglich wird über die Einsetzung von Antisemitismusbeauftragen regional und überregional in Parlamenten und dem Bundestag diskutiert, während der noch nicht amtierende „Heimat-Innenminister“ Seehofer schon seinen mehr als fragwürdigen „Masterplan“ vorlegt und von Abschiebungen träumt, nämlich offensiv gegen muslimische Straftäter und „Gefährder“ vorzugehen. Da ist doch die Frage zu stellen, was sind wirkliche Straftäter, was sind „Gefährder“? Wie und wer soll das entscheiden? Wird der „Stahlhelmjude“ Wolffsohn, seit jeher der CSU verbunden, schließlich wurde er schon einmal als bayerischer Kulturminister vorgeschlagen, oder vielleicht „IM Victoria“, Anetta Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung als „Gefährder Schnüfflerin“ oder vielleicht sogar H.M. Broder als Antisemitismus-Inquisitor? Oder doch noch Volker Beck, dieser „philosemitische Antisemit“, der ja dringend einen neuen Posten braucht, aber wie es scheint (gottlob!!!) ist er als Antisemitismusbeauftragter aus dem Rennen.

Abschiebung als „probates Mittel“ mit einem „Abschreckungseffekt“

Während sich die Zeiten für Muslime  in Deutschland immer mehr verdüstern, können die Israel-Freunde frohlocken. In Zeiten, wo der Präsident des Zentralrats der Juden Vorurteile gegen muslimische Migranten schürt, indem er ständig darauf pocht, dass diese KZ-Besuche als Pflichtbesuch (!) absolvieren sollten, die deutsche Geschichte verinnerlichen und das Existenzrecht des „Jüdischen Staates“ anerkennen sollen, um nicht als „Antisemiten“ abgeschoben zu werden. Dass dieser Präsident und politischer Funktionär diese Abschiebung als“ probates Mittel“ mit einem „Abschreckungseffekt“ unterstützt, ekelt mich an.

Ganz klar, der „Jüdische Staat“ und seine Unterstützer versucht alles, um mit „Antisemitismus“ von den Verbrechen im jüdischen Besatzungsland abzulenken. Aber die Wahrheit lässt sich auf Dauer nicht vertuschen, auch wenn die Zionisten nichts mehr fürchten als diese.

80 Jahre nach der „Kristallnacht“

Während Synagogen, jüdische Einrichtungen und Funktionäre bewacht werden, mangelt es an Schutz bei Moscheen und Flüchtlingsheimen. Da ist ein sofortiges Handeln gefragt, bevor die Lage noch schlimmer wird. Die Früchte des Islamhasses und der ständigen Hetze trägt ihre traurigen Blüten. 80 Jahre nach der sog. „Kristallnacht“ brennen heute nach den Synagogen, Moscheen. Ja, ich sage es provokant: die Muslime von heute sind die Juden von damals. Glücklicherweise sind wir noch nicht bei den Zuständen wie in Nazi-Deutschland, aber es gibt schon wieder braune Stimmen und Populisten, die genau dieselben Hetz-Parolen gegen muslimische Bürger gebrauchen. Wie schnell sich Stimmungen erzeugen lassen, können wir in Medien und bei Politikern aller Parteien erleben, die sich ständig gegen die Türkei, den Iran und Russland wenden, aber die Verbrechen von Saudi Arabien, Ägypten oder dem „Jüdischen Staat“ unter den philosemitischen Tisch kehren.

Nachdem die SPD den momentan einzigen beim Wählervolk beliebten SPD-Politiker als Außenminister abserviert hat (ob wohl die israelischen Freunde die Hände im Spiel hatten?) wird nun Heiko Maas sein Nachfolger. Das ist der Mann, der eine mehr als fragwürdige Konferenz mit der israelischen Kollegin Ayaled Shaked abhielt, einer Frau die den Hass auf Palästinenser verinnerlicht hat und diese mit Schlangen verglich. Mit einer Schauspielerin (Natalia Wörner) hat Maas eine Lebensabschnittpartnerin an seiner Seite, die sogar schon eine Rolle als Diplomatin spielte und dazu beim damaligen Außenminister Steinmeier ein -und ausging und mitreisen durfte. Sind das keine guten Aussichten für Palästina?

Israel ist ein „Apartheidstaat“

Der „Stahlhelmjude“ Wolffsohn hat in diesem Zusammenhang  noch eins drauf gelegt und einen Außenminister Gabriel Hetzartikel nachgelegt, der seines gleichen sucht. Man spürt förmlich den Hass der Israel-Lobby und ihrer Vertreter und wie sie sich freuen, dass sie Gabriel los sind.  Gabriel bezeichnete des „Jüdischen Staat“ zu Recht als Apartheidstaat“ und das die „Araber“ in Israel volle Bürgerrechte genießen ist eine glatte Unwahrheit! Die Existenz vom „Jüdischen Staat“ wird durch sein Verhalten selbst in Frage gestellt! Im Gegensatz zu Wolffsohn hat Gabriel eine pragmatische und zu unterstützende Position zum Iran und zur Türkei gepflegt, auch mit Russland versuchte er alles um eine Normalisierung des Verhältnisses zu erlangen. Wenn Wolffsohn Gabriel als „Poster-Boy“ der Hamas bezeichnet, wie soll  man ihn dann bezeichnen, als Aushängeschild des israelischen „Kriegsministeriums“? Die Unterstellung, dass sich Gabriel einen „gut dotierten“ Beratervertrag mit den Mullahs oder Präsident Erdogan verdient hat, ist an Bösartigkeit kaum zu überbieten, gerade von einem Mann wie  Wolffsohn, dem „Stahlhlelmjuden“ und glühenden Israel- Versteher, der seine Diffamierungsartikel sicher nicht ohne Honorar schreibt!  Gut dass dieser mehr als umstrittene „Bundeswehr-Hochschulprofessor, emeritiert ist und keine Studenten mehr vergiften kann!(3) http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-professor-tacheles-gabriel-als-posterboy-der-hamas/21059532-2.html

So hat der scheidende Gabriel noch eine Duftnote hinterlassen, nämlich Deutschlands Unterstützung für das Palästina-Hilfswerk UNRWA gesichert. So wurde Maas vor vollendete Tatsachen gestellt, die 80 Millionen der Bundesregierung des Jahres 2017 fortzusetzen.

Schließlich ist es auch als deutsche Verpflichtung anzusehen, dass den Vertriebenen der Nakba und deren Nachfahren die finanzielle Hilfe gewährt wird, die ihnen immer noch durch  die Nicht-Umsetzung der UN-Resolution 194 verweigert wird, nämlich das legale Rückkehrrecht in ihre Heimat Palästina.

Das „Existenzrecht“ der palästinensischen Flüchtlinge anerkennen

Allerdings ist dem Leiter der Hilfsorganisation Wadi zuzustimmen, dass diese Art der Flüchtlingshilfe mitverantwortlich ist für das Leid der Palästinenser. Anstatt endlich den „Jüdischen Staat“ zu zwingen, auch und gerade mit Sanktionen und Beendigung der Hilfen, das „Existenzrecht“ der palästinensischen Flüchtlinge und Vertriebenen anzuerkennen und das Recht auf Rückkehr nach Palästina zu erzwingen, fördert man so noch das triste und rechtlose Dasein der palästinensischen Flüchtlinge in Flüchtlingslagern. Dadurch hat der „Jüdische Staat“ das Problem „von der Backe“ und überlässt das Schicksal der Palästinenser als Flüchtlinge auf Lebenszeit der heuchlerischen Staatengemeinschaft!

Solange die „moralischste“ aller Verteidigungsarmeen aber ungestraft weiter Palästinenser unterdrücken, foltern, misshandeln und morden kann, und über die Besetzten in schier unglaublicher Brutalität herrschen kann, in einem Land dass die jüdischen Israelis in Unmoralität versinken lässt, vereint im Hass auf Palästinenser und in der blinden Unterstützung dieser mörderischen Soldaten, solange wird es keinen Frieden in Palästina geben.

Außergerichtliche Hinrichtungen, erzwungene Geständnisse, Erpressungen ist trauriger Alltag, dazu die ewige Blockade des Konzentrationslagers Gaza, des demnächst gewollt unbewohnbar gemachten Elendsstreifen unter ewiger Kontrolle, mit einer erschreckend hohen Selbstmordrate, einmalig in der Welt. Sie sind Meister im Vertuschen und betrügen, wenn es darum geht, die Beweislage, die die Armee belasten könnte, umzukehren.

Während Palästinenser generell die Täter und Terroristen sind, wenn sie sich der illegalen Besatzung widersetzen, sind die „moralischsten“ aller Soldaten immer hilfsbereite Opfer, die nichts tun außer sich zu „selbstverteidigen“ gegen die „Terroristen“!

Das Mitgefühl der Bewohner des „Jüdischen Staates“ und seiner Unterstützer reicht immer nur für eigene Belange. Während die palästinensischen Bürger isoliert und ghettoisiert werden im „Jüdischen Apartheidstaat“ und wie Gefangene in den besetzten Gebieten gehalten werden, kann sich keine Empathie entwickeln und das ist auch nicht gewollt von der Hasbara.

Zweifelsohne fördert die Politik des „Jüdischen Staates“ Antisemitismus, denn solange Grundrechte und Werte entwürdigt werden, und die tiefe Verachtung der jüdischen Bürger gegen die Palästinenser anhält und sich in Besatzungsverbrechen entlädt, solange sollte sich jeder deutsche Bürger, aber besonders  die der jüdischen Religion, einmal fragen, wie viel er selbst eigentlich zum angeblich immer stärker werdenden Antisemitismus beiträgt. Jüdische Bürger dürfen sich nicht wundern, wenn sie an Sympathien einbüßen, weil sie, anstatt sich von den Besatzungsverbrechen zu distanzieren immer wieder für den „Jüdischen Staat“ die „Davidstern-Flagge“ hochhalten und Solidarität üben.

Seit Beginn dieses Jahres wurden beinahe täglich unschuldige Palästinenser, auch Jugendliche, von IDF-Soldaten ermordet, alles wird vertuscht. Warum setzen sich in Deutschland nicht auch jüdische Frauen für die Freilassung von Ahed Tamimi ein, wie es US-Frauen in New York am Internationalen Frauentag getan haben?(4) https://desertpeace.wordpress.com/2018/03/11/womens-day-in-new-york-highlights-palestinian-freedom/

Solange es weiter ein Tabuthema ist, Menschenrechtsverletzungen im „Jüdischen Staat“ anzuprangern und ganz klar auszusprechen, dass dieser Staat keine deutsche Unterstützung mehr erhalten sollte und inzwischen unisono Israel-Kritik, Antizionismus und BDS Unterstützung gleichgesetzt wird, um sie so zu verhindern, und solange jüdische Israel-Kritiker Auftrittsverbote erhalten, versinkt Deutschland tatsächlich in staatlich gelenkten philosemitischen Antisemitismus.

Auch das traurige, aber sehr faktenreiche Interview aus dem Jahr 2016 mit Ilan Pappe lässt keinen Zweifel daran, dass Israel alles will, nur keinen Frieden. Weder eine Ein- noch eine Zweistaatenlösung ist eine Option für die kolonialistischen Besatzer, wobei Ilan Pappe, den ich seit vielen Jahren kenne und schätze und dessen Meinung ich voll unterstütze, dass nur ein demokratischer Staat für alle seine Bürger zu favorisieren ist, auch wenn dieser mehr als fern ist, und heute, zwei Jahre später, mehr denn je. (4) https://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-dem-israelischen-historiker-ilan-pappe-weder-ein-noch-zwei-staaten-loesung

Mit Fotos wie diesem Titelbild, eines von tausenden, sollte die Welt überflutet werden, damit die Weltgemeinschaft sieht, was den weltweiten Antisemitismus wirklich befördert

6 Kommentare zu So wird Antisemitismus weltweit gefördert! Von Evelyn Hecht-Galinski

  1. Liebe Frau Hecht-Galinski, das Erzeugen und Fördern von Antisemitismus ist offensichtlich das A und O im Zionismus. Ein Freund sagte mir einmal: “Ich bin Jude, aber ich kümmere mich nicht darum. Als Jude muss ich hassen und mich hassen lassen, und das will ich nicht.“ Er erzählte mir, dass ihm schon als kleiner Junge eingetrichtert wurde, dass er vorsichtig sein muss weil alle Menschen die Juden hassen, dass er selbst aber diese Erfahrung so nie machen konnte. Ein sehr netter Kerl, der wohl deshalb immer überall gut ankam. In diesem Zusammenhang frage ich mich, ob man nicht auch diese grausamen Soldaten als Opfer betrachten muss. Ich jedenfalss will sie so betrachten und keinen Hass entwickeln. Solche traumatisierten Menschen haben mein tiefstes Mitgefühl, genau so wie die Palästinenser. Man muss den treibenden Kräften endlich das Handwerk legen und ich bewundere Ihren Einsatz, Frau Hecht-Galinski, diese mit klaren Worten immer wieder anzuprangern. Dabei möchte ich betonen, dass ich die Unterstützer des Zionismus als viel schuldiger betrachte, als die Zionisten selbst, die womöglich auf Grund ihres Auserwähltheitswahns selber Opfer sind. Hierzu ein kleines Zitat:

    “Nimm den Dünkel weg, und alle Menschen sind nichts anderes als Menschen.“
    (Aurelius Augustinus)

    Daran will ich festhalten und dafür wirken, dass jeglicher Dünkel aus den Köpfen der Menschen verschwindet.

    Eine Frage habe ich an Sie, werte Frau Hecht-Galinski. Sind die treibenden zionistischen Kräfte eigentlich Semiten?

  2. Man muss anerkennen, dass die Zionisten – „I am a Zionist! You don´t be a Jew to be a Zionist“ (Vice President Joe Biden in 2013 AIPAC Policy Conference) – es geschafft haben, sich von Jahr zu Jahr erfolgreichen als „Juden“ zu verkaufen, was sich – wie von Hecht-Galinski belegt – in der zionistischen Umfunktionierung des Antisemitismus-Begriffs https://wp.me/sxqev-4289 in einen Begriff zur Denunziation von Antizionisten als „Antisemiten“ zeigt.

    Jeder, der sich mit ANTISEMITISMUS, DEUTSCHTUM, ZIONISMUS, JUDENTUM und Co. https://wp.me/pxqev-Lw auskennt , der weiß, dass der nationalsozialistische „Antisemitismus ein Plagiat des Zionismus gewesen ist, und dass die assimilierten Juden Deutschlands und Österreichs die ersten Antizionisten gewesen sind, haben die doch die politisch-ökonomische Gemeinsamkeit der beiden Ideologien – die da lautet: „germanisch“ angemalter bzw. „jüdisch“ angemalter RASSISMUS ALS STAATSDOKTRIN httpss://wp.me/pxqev-2FD – als erste durchschaut gehabt.

    Die Beurteilung des zionistischen Regimes als faschistisch (Gideon Levy) ist dem Rassismus geschuldet, auf dem der Zionismus gründet.

    Unser Ziel sollte es sein, den Zionismus – der ja auf den Nürnberger Rassegesetzen der NSDAP von 1935 basiert – durch eine republikanische Verfassung ersetzen zu helfen, in der die Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz, wie in Art. 3 (3) Grundgesetz der BRD niedergelegt, gilt: „Niemand darf staatlicherseits wegen seiner Abstammung bevorzugt und benachteiligt werden“. Das wäre das Ende Israels als eines Apartheidstaates – und das wäre gut für Frieden und Wohlfahrt in der Region.

  3. Messianische Juden glauben angeblich an das Amageddon welches sich in Nahost abspielen wird. Netanjahu läßt offenbar von diesen Durchgeknallten beraten, wie auch die Busch’s in Amerika. Diese Leute verfügen über sehr viel Geld und politischen Einfluß. Der Wunsch den dritten Tempel endlich errichten zu können leitet diese Fantasten. Wenn man jetzt 1 und 1 zusammen zählt…das auserwählte volk, die ewig Verfolgten, ihr rechtswidriges Tun sei dem Holocaust geschuldet und daher straffrei, die gigantische Aufrüstung zur Atommacht, der Einfluß auf die Entscheidungsträger in Amerika usw. usf.,…Es kann einem Angst und Bange werden vor diesen Menschenfreunden deren Unterstützung zu unserer Staatsräson gehört. Gruselig. Die religiösen Fanatiker glauben daran und handeln nach ihren religiösen Wahnvorstellungen zum Schaden aller.

  4. Der israelische Friedensaktivist Uri Avnery schrieb schon im Jahre 2003 zur „Fabrikation von Antisemiten“: „Der Staat Israel verursacht eine Renaissance des Antisemitismus auf der ganzen Welt und bedroht Juden überall. Die Sharon-Regierung ist wie ein riesiges Labor, in dem der Virus Antisemitismus gezüchtet und in die ganze Welt exportiert wird.“ – Das gilt auch für alle weiteren israelischen Regierungen.

    Zur Haltung der Deutschen schrieb Avnery u. a.: “Kein Mensch auf der Welt braucht zwischen Israel und Palästina zu wählen. Die wahren Interessen Israels und Palästinas stehen nicht im Widerspruch, denn beide Völker brauchen Frieden. …. Wer Israel in diesem Sinne, aus dieser Gesinnung heraus, kritisiert, tut eine gute Tat.“

    Es bedarf also auch eines “Aufstands der Anständigen” gegen die Politik der israelischen Regierung mit ihrem fortschreitendem Landraub und der Entrechtung der Palästinenser unter der schon über 50 Jahre währenden illegalen Besatzung, um antisemitischen Tendenzen entgegenzuwirken.

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