Unsere Vision für die Befreiung: Engagierte palästinensische Führer und Intellektuelle melden sich zu Wort Ilan Pappé und Ramzy Baroud

Unbedingt vormerken, dass Buch kommt am 21.November in Englischer Sprache heraus. Ich habe es mir in der Buchhandlung meines Vertrauens vorbestellt, niemals bei Amazon!

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Our Vision of Liberation: Engaged Palestinian Leaders & Intellectuals Speak Out

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Unsere Vision für die Befreiung: Engagierte palästinensische Führer und Intellektuelle melden sich zu Wort

Herausgeber

Ilan Pappé und Ramzy Baroud

Palästinenser werden oft gebeten, ihre eigene Vision für den Frieden zu liefern. Aber wie kann man von einem kolonisierten Volk erwarten, dass es einen Plan für den Frieden vorlegt, wenn seine Kolonialisten seine Optionen beschneiden und jede gerechte Möglichkeit von vornherein verweigern? Wenn in Wirklichkeit ihr Synonym für Frieden Unterwerfung ist?

Bezeichnenderweise hat man von den Palästinensern erwartet, dass sie ihren Widerstand und ihre politischen und historischen Diskurse in den kleinen Raum quetschen, den die Agenden von außen zulassen. Was gebraucht wird, ist eine wahrhaft palästinensische Vision, wie sie ihren Kampf am besten fortsetzen können, besonders jetzt im Post-Oslo-Kontext.

Unsere Vision für die Befreiung: Engagierte palästinensische Führungspersönlichkeiten und Intellektuelle melden sich zu Wort” zielt darauf ab, mehrere Schichten des gegenwärtigen Palästina-Diskurses herauszufordern, die in die gegenwärtige Sackgasse geführt haben: den amerikanischen pro-israelischen politischen Diskurs, den israelischen kolonialen Diskurs, den arabischen Diskurs der vermeintlichen Normalisierung und den nicht mehr existierenden Diskurs der palästinensischen Fraktionen. Keiner fördert Gerechtigkeit, keiner hat eine Lösung gebracht; keiner verheißt Gutes für eine der beteiligten Parteien.

Hier wird eine alternative palästinensische Sicht auf Befreiung und Entkolonialisierung von engagierten palästinensischen Führern und Intellektuellen dargelegt, die aktiv an der Schaffung eines fortlaufenden palästinensischen Diskurses über Befreiung beteiligt waren, unter Berücksichtigung der Parameter ihres Kampfes, wie er sich jetzt darstellt. Ausgehend von ihren eigenen persönlichen Erfahrungen als Pädagogen, Gemeindeleiter, spirituelle Führer, Künstler, Historiker, Menschenrechtsaktivisten, politische Gefangene und dergleichen sprechen sie darüber, was jetzt, als Nächstes, zu tun ist, und zwar in einer Weise, die nicht nur die palästinensischen Bestrebungen widerspiegelt, sondern auch ihre Sicht dessen, was möglich ist.

Befreiung” ist ein Begriff, der aus dem offiziellen palästinensischen Lexikon gestrichen wurde, weil er mit dem von den USA geförderten politischen Diskurs unvereinbar war, aber er ist hier wieder aufgetaucht, weil es ohne seine Gerechtigkeitsdimension keinen Frieden geben kann. Jetzt, da die internationale Gemeinschaft erkennen kann, dass Oslo zusammen mit dem Modell der “Zweistaatenlösung” unwiderruflich gescheitert ist, hat die paradigmatische Leere einen Raum für die Artikulation neuer Möglichkeiten eröffnet. Unsere Vision für die Befreiung ergreift diese Gelegenheit, um einen neuen palästinensischen Diskurs einzuführen, einen Diskurs, der in der Lage ist, die aktuellen Herausforderungen und Hindernisse für die palästinensischen Rechte und die Freiheit anzusprechen und verschiedene Wege aufzuzeigen, die alle nach vorne führen.

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