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Warum Richard Wagner in Deutschland verboten werden muss

Bernd Weikl

Bernd Weikl

Warum Richard Wagner in Deutschland verboten werden muss

Erscheinungsdatum   Ende Juli 2014

Verarbeitung             Broschüre

ISBN                   978-3-86583-850-6

Preis                           19,00 €

Richard Wagners 200. Geburtstag, im zurückliegenden Jahr, hat weltweit einen Boom von Aufführungen seiner Werke herbeigeführt. Zahlreiche neue Bücher widmeten sich seinem Schaffen. Das mediale Echo insgesamt war beträchtlich, und neue Formen der Annäherung an Wagners Œuvre brachten – nicht nur in den Wagner-Verbänden – leidenschaftlich geführte Diskussionen mit sich.

Betrachtet man den Ertrag des Jubiläumsjahres, dann fällt ins Auge, dass sich in einer entscheidenden Frage keinerlei Veränderungen ergeben haben. Im Gegenteil: Die Gräben sind vertieft. Richard Wagner gilt unverändert als Schöpfer einer vollkommen neuen Musik. Daneben steht aber scheinbar unerschüttert der Vorwurf im Raum, er sei ein geistiger Wegbereiter und Vordenker des Nationalsozialismus’ in Deutschland gewesen. Damit habe er das schlimmste deutsche Verbrechen, den Mord an den europäischen Juden vorbereitet.“

Bernd Weikl kommt der Verdienst zu, diese Frage konsequent zu Ende zu denken. Denn trifft dieser Vorwurf tatsächlich zu, dann verbietet es sich, Richard Wagner weiterhin in Deutschland aufzuführen. Stattdessen wäre ein Verbot Wagners aufgrund des erfüllten Tatbestandes der Volksverhetzung (StGB § 130ff und 131) erforderlich.“

Das neue Buch ruft wichtige Zeugen der Anklage hierfür auf. Einige Beispiele: Paul Morand, Theodor W. Adorno, Hartmut Zelinsky, Thomas Mann, Marc A. Weiner, Saul Friedländer, Paul Lawrence Rose, Barry Millington, Ulrich Drüner, Annette Hein, Jens Malte Fischer, Gottfried Wagner u. a. Und berühmte und namentlich mit ihren Werken genannte Regisseure und Bühnenbildner, Video- und Printmedien wie: Der Spiegel, Die Zeit, Die Welt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung u. a. Auch einige wichtige in diesem Sinne unterstützende und hier benannte Stiftungen und Städte wie z. B. Leipzig und Bayreuth, wenn diese ausdrücklich Veröffentlichungen unterstützen, die auf ein Verbot der Musikdramatik Richard Wagners hinweisen.

Eine Kontroverse ist eröffnet, auf deren endgültiges Ergebnis man überaus gespannt sein darf.


Links:

http://www.magicvillage.de/homes/weikl/
http://buerger.bodenmais.de/buerger/aktuelles/dauerausstellung-bernd-weikl/bernd-weikl-sein-leben.html
http://wagner-verband-leipzig.de/engl/index.php/freispruch-fuer-richard-wagner.html
http://www.nachrichten.at/nachrichten/ticker/Kammersaenger-Bernd-Weikl-feiert-70-Geburtstag;art449,931982

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