Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

AfD nicht in den Bundestag, noch ist es Zeit das zu verhindern ! Einspruch von Evelyn Hecht-Galinski

Endlich zeigt der „Gauleiter der AfD“ sein wahres Gesicht. War man von Alexander Gauland, im braunen Sakko schon einiges gewöhnt an Entgleisungen, die alle entsorgt gehören, in die braune Mülltonne der Geschichte. Aber diese primitive Geschichtsklitterung, der Verherrlichung von Wehrmachtsoldaten ist so unerträglich, dass es keinen Wähler mehr geben darf, der wenn er diese rechtsradikale AfD wählt als Protestwähler durchgeht. Tatsächlich ist die ganze Partei aufgebaut auf Islamophobie und Rassismus und spricht eine ganz bestimmte Klientel an, die früher bei der NPD oder den Republikanern zu finden war. Besonders schlimm an der Sache ist, dass etablierte Parteien meinten in das selbe Horn blasen zu müssen, um Wähler aus diesem Milieu zu gewinnen. Und noch schlimmer ist es, dass hier in meinem Wahlkreis  südbadischen Wahlkreis ein jüdischer Kandidat, Wolfgang Fuhl, ein ehemaliger Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Lörrach und führendes Mitglied des Oberrats der Juden in Baden,  Spitzenkandidat der AfD ist!  Dasselbe Phänomen haben wir allerdings, wenn gerade jüdische Wähler in den Niederlanden, Belgien oder Frankreich die Rechtsextremen Parteien wählen. Allerdings muss man ganz klar feststellen, als Vorbild kann dabei der „Jüdische Staat“ gelten, indem Rechtsextreme, in einem Staatsterror Regime regieren, dass ganz offiziell ethnische Säuberung betreibt und eine „jüdische Verteidigungsarmee“verklärt, die diese ethnischen Säuberungen und Völker und Menschenrechtsverbrechen begeht. Wen wundert es also, dass gerade diese rechtsextremen Parteien den „Jüdischen Staat“ unterstützen wollen. Da sind sie dann wieder im Einklang mit den etablierten Parteien. Diese AfD darf nicht in den Bundestag kommen, noch ist Zeit das zu verhindern. Hier ist der Verfassungsschutz gefragt!

Gauland fordert Schlussstrich unter Nazi-Zeit: „Stolz sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“

BerlinAfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hat einen Schlussstrich unter die Nazi-Vergangenheit gefordert. In einer bislang wenig beachteten Rede vor Anhängern sagte Gauland am 2. September bei einem „Kyffhäuser-Treffen“ der AfD in Thüringen, kein anderes Volk habe „so deutlich mit einer falschen Vergangenheit aufgeräumt wie das deutsche“.

3 Kommentare zu AfD nicht in den Bundestag, noch ist es Zeit das zu verhindern ! Einspruch von Evelyn Hecht-Galinski

  1. Würde meine Partei, DIE LINKE, nicht so hasenfüßig und opportunistisch immer wieder versäumen, die soziale Frage kämpferischer anzugehen und sich der „Abgehängten“ wirklich anzunehmen, sowie der us-geführten Kriegstreiberei entschlossener entgegenzutreten, würde sie nicht so viele verunsicherte und medial verblödete Menschen dieser dreckigen Pseudo-Alternative AfD zulaufen lassen!
    Herzliche Grüße

    Andreas Schlüter

  2. Ganz aufrichtigen Dank für diesen Beitrag. Du hast geschrieben, während Heiko und ich uns überlegen, wie wir uns in Zukunft engagieren sollten, wenn die AfD in den Bundestag einzieht. Und mal sehen, wie unsere anderen Parteien, allen voran CDU und SPD reagieren werden. Unsere alten Politiker,die schon seit Jahrzehnten in politischen Ämtern wirken, müssten sich eigentlich noch erinnern, dass der national konservativ rechte Dregger,der von 1982 -91 Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion war, und Gauland ungefähr zur selben Zeit Leiter der hessischen Staatskanzlei unter Wallman. Besonders Dregger war ja bekannt dafür, die Leistungen der deutschen Wehrmacht stets lobend zu betonen. Daher weht der Wind.

  3. Soldat sein ist ehrenwert, egal was man als solcher tut. Das ist wohl die in fast allen Parteien willkommene Schlussfolgerung. Dagegen kann auch Mutter Merkel nichts haben von Frau Von der Leyen ganz zu schweigen.- Auch daran sieht man, wie heuchlerisch die „Aufregung“ über Gaulands Äußerungen und den Wahlerfolg der Afd ist.

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