Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Ein Bild geht um die Welt! Von Evelyn Hecht-Galinski

Kommentar vom Hochblauen

 

Ein Bild geht um die Welt! Von Evelyn Hecht-Galinski

Man scheint gewöhnt an grausame Bilder, die Kinder in Kriegswirren, Elend und Hunger zeigen. Es betrifft Kinder im Jemen, Syrien oder Afrika, oft benutzt, um zu Spenden aufzurufen. Was aber auffällt ist, dass Bilder von palästinensischen Kindern unter jüdischer Besatzung so gut wie nie gezeigt werden, von Spendenaufrufen ganz zu schweigen.

Nach den Schreckensbildern der 50tägigen israelischen Gaza-Gewaltorgie „Protective Edge“, bei der unter den 2.205 ermordeten Palästinensern auch 480 tote Kinder zu betrauern waren und viele tausende verwundete Kinder, darunter hunderte so schwer, dass sie für immer behindert bleiben werden, sind diese aus den Schlagzeilen verschwunden. Von den unzähligen Waisen und Halbwaisen ganz zu schweigen!

Obwohl sich die Tragödie der vorhergesagten Unbewohnbarkeit des zerstörten Gazastreifens abzeichnet, und dennoch der von der „Wertegemeinschaft“ versprochene Wiederaufbau bis heute nicht erfolgt ist, die dringend benötigte medizinische Versorgung ein Desaster und die Schulbildung weiter unter israelischer Blockade und Willkür bleibt, ist das den wenigsten Medien auch nur eine Zeile wert.

Militärhaft ist für palästinensische Kinder eine Realität, bei der sie ungeschützt physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt sind. Für das israelische Militärrecht ist die Beachtung der Kinderrechte bei Verhören in den illegal besetzten palästinensischen Gebieten nicht existent, und Kinder, die wegen Steinewerfens festgenommen werden, sind schutzlos der Besatzungsmacht ausgeliefert und können mit Höchststrafen bis zu 20 Jahren für ihren Widerstand rechnen.

Rücksichtslos gehen „jüdische Verteidigungssoldaten“ gegen palästinensische Kinder vor, die für nichts anderes kämpfen, als für ihre Freiheit. Die schändliche Besatzungspolitik der Kollektivbestrafung macht auch vor Kindern keinen Halt und wird mit brutaler Macht angewendet. Dazu werden auch Hunde, bevorzugt Schäferhunde, eingesetzt, die auf angsterfüllte Kinder gehetzt werden. Mich erinnert das an Erzählungen meines Vaters aus KZ-Zeiten, wo mit ähnlichen üblen Methoden gegen verängstigte jüdische Häftlinge vorgegangen wurde.

Während judaistische Siedler von „jüdischen Verteidigungssoldaten“ beschützt werden, sind palästinensische Kinder schutzlos der Siedlergewalt ausgesetzt. Jede weitere Ankündigung von Genehmigungen für neue Siedlungseinheiten verschlimmert diesen Zustand.

Gewalt, Einschüchterung und Erniedrigung im illegal besetzten Palästina ist alltäglich und wird von der heuchlerischen „Wertegemeinschaft“ so gut wie kritiklos hingenommen. Sogar Aussagen von Aktivisten von „Breaking the Silence“, die doch jeden wachrütteln sollten, blieben bis heute ohne Konsequenzen.

Die Systematik, mit der palästinensische Kinder in Willkürhaft kommen, ist erschreckend. Sie macht auch vor Minderjährigen nicht halt. Seit dem Jahr 2000 waren es lt. dem palästinensischen Politiker Mustafa Barghuti 12.000 palästinensische Kinder zwischen 12 und 17 Jahren, die von „jüdischen Sicherheitskräften festgenommen wurden, meist wegen Bagatellvergehen wie Steinewerfen. Die Zahl hat sich bis heute massiv erhöht.

Kinderschutzorganisationen wie DCIP (Defence for Children International-Palestine) haben Studien veröffentlicht, die belegen, dass die Rechte der Kinder nach ihrer Verhaftung und Verhör missachtetet werden, wie beispielsweise die Aufklärung über ihre Rechte oder die Aussperrung ihrer Eltern und Anwälte. 

Obwohl nach der UN-Kinderrechtskonvention jedes Kind ein Recht auf Familienbesuch hat, wird dieses Recht auch wochenlang einsitzenden palästinensischen Jugendlichen verweigert. Auch das Kinderhilfswerk UNICEF, das schon 2013 die „schlechte Behandlung“ der Kinder als „verbreitetes, systematisches und institutionalisiertes Phänomen“ darstellte und ein vernichtendes Urteil hinzufügte: „In keinem anderen Land der Welt werden Kinder systematisch vor Militärtribunale gestellt“. Auch B`Tselem prangerte die Doppelstandards in der Behandlung von jüdisch/israelischen und palästinensischen Kindern an. Israelische Kinder werden nicht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Besonders zeigt sich dieser Tatbestand der rassistischen Diskriminierung im illegal besetzten Westjordanland, wo es zwei parallele „Rechtssysteme“ gibt: Während für die judaistischen Siedler und Landbesetzer das israelische Zivilrecht gilt, werden die palästinensischen Besetzten nach dem Militärrecht abgeurteilt. Strafmündig sind nach dem israelischen Zivilrecht Kinder ab 14 Jahren, nach dem Militärrecht (für Palästinenser) bereits 12 jährige Kinder. Während ein israelischer Jugendlicher vor dem Zivilgericht mit 18 Jahren als erwachsen gilt, ist es ein Palästinenser vor dem Militärgericht bereits mit 16 Jahren. Willkommen im „Jüdischen Apartheidstaat“!

Menschenrechtsorganisationen haben immer wieder die Behandlung kritisiert und auf die Traumatisierungen der Kinder und Jugendlichen hingewiesen, weil die Verhaftungen meistens in der Nacht stattfinden, wenn Horden von „jüdischen Verteidigungssoldaten“ die Häuser umstellen, um sie dann zu stürmen, um den vermeintlichen Steinewerfer  zu verhaften, ohne dass die Eltern den Jugendlichen begleiten dürfen.

Auch vor Zerstörung palästinensischen Eigentums machen sie keinen Halt und in 20% der Fälle wird Gewalt angewandt. Wie palästinensische Anwälte regelmäßig berichten, wird bei den Verhören ein Geständnis erpresst, das in einigen Fällen auch nicht vor der Androhung von sexueller Gewalt zurückschreckt. Mit dieser Bedrohung ist es ein leichtes Spiel für die israelischen Sicherheitskräfte, Geständnisse zu erhalten. Nach bis zu 6 Monaten Untersuchungshaft nach der Militärrechtsprechung gestehen die verängstigten Kinder und Jugendlichen, dazu noch ohne rechtliche Verteidigung, so gut wie jedes Verbrechen.

Die Unschuldsvermutung gilt für Palästinenser nicht und die Freilassung auf Kaution wird so gut wie in allen Fällen verweigert. Zurück bleiben traumatisierte Kinder. Zwar hat der „Jüdische Staat“ die Kinderrechtskonvention unterzeichnet, aber die gilt nur für jüdisch-israelische Kinder, während palästinensische Kinder der Besatzungsmacht hilflos ausgeliefert bleiben. 

Palästinensische Kinder kennen von klein auf nichts anderes als den grausamen Alltag unter Besatzung mit Checkpoints, Schikanen, Willkür, Demütigung. Wenn sie sich mit Steinen wehren gegen die willkürliche Beschlagnahmung palästinensischen Eigentums, von Grundstücken und Häusern ihrer Familien landen sie dafür im Gefängnis.

Nun geht ein Bild um die Welt, das Foto von Ahed Tamimi, eines wunderschönen palästinensischen Mädchens, das dem hässlichen Symbol des Unrechts, einem israelischen „Verteidigungssoldaten“ die Stirn bietet und sich ihm mit einer Ohrfeige widersetzt. Ahed Tamimi entstammt einer berühmten palästinensischen im Widerstand gegen Besatzung aktiven Familie: Eltern, Onkel und Tante verhaftet, ein anderer Onkel wurde erschossen, und ein  Cousin liegt nach einem Kopfschuss im Koma, wohl der Auslöser für die aktuellen Widerstandsaktionen. Allerdings begannen diese schon 2009, als die Bewohner des palästinensischen Dorfes Nabi Saleh gegen den  Raub von Land und Quellen für den widerrechtlichen Ausbau der jüdischen Siedlung Halamish protestierten.

Die „ausgewogene“ Darstellung in deutschen Medien, diese heldenhafte Familie mit ihrem unbeugsamen Widerstand gegen die illegale jüdische Besatzung kann man nicht ernst nehmen. Die ohrfeigende Ahed Tamimi ist das reine Bild des Widerstands und kann weder durch die Medien, noch durch israelische rechtsextreme Politiker in den Schmutz gezogen werden.

Dieses mutige couragierte Mädchen, das die Handlanger der Besatzung nach dieser Ohrfeige nachts aus dem Bett gezerrt und wie eine Verbrecherin abgeführt hatten und das bis heute sitzt, wird jetzt vor einem Militärgericht angeklagt. Während der Kriegsminister Lieberman vor Wut schäumt und ihr, ihren Eltern und ihrem „Umfeld“ jede Strafe wünscht, die sie bekommen können, wünscht ihr der feine Bildungsminister ohne Bildung Bennett, dass sie „ihr Leben im Gefängnis beendet“ … Ist  das nicht ein feiner Rechtsstaat, dieser israelische Besatzerstaat?

Hierzu empfehle ich den Guardian-Kommentar von Harriet Sherwood, auch als Kontrast zur deutschen Berichterstattung (1) https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/jan/02/ahed-tamimi-israel-occupation-palestinian-trauma

Das gleiche gilt für die Ermordung des Rollstuhlfahrers Ibrahim Abu Thurayeh, der bei einem Luftangriff „jüdischer Davidsternbomber“ 2008 beide Beine verloren hatte und im Dezember nach Protesten im Gazastreifen von „jüdischen Verteidigungssoldaten“ erschossen wurde. Die menschenverachtende Antwort der Armee nach Untersuchung lautete lapidar: „Man könne keine moralische oder professionellen Fehler feststellen“. Dieses Bild ging, wie Ahed Tamimis Foto um die Welt als Symbol für palästinensisches Heldentum gegen die Besatzung und ethnische Säuberung Palästinas. 

Ich möchte wissen, wie lange es noch dauern soll, bis die deutsche Regierung, sowie die EU, endlich auf die Völker- und Menschenrechtsverbrechen der sogenannten „einzigen“ Demokratie  im Nahen Osten, ausgeführt von der sogenannten „moralischsten“ aller Armeen reagiert und sich – wie es sich gehört – gegen diese israelischen Verbrechen positioniert.

Täglich werden vom Netanjahu-Regime, nach dem Trump‘schen Jerusalem-Beschluss so beflügelt, neue Völker-und Menschenrechtsverbrechen angekündigt, wie der Bau tausender neuer Siedlungseinheiten, die Abschaffung des Palästinenserhilfswerk im Gleichschritte mit Trump, sowie Einreiseverbote für Vertreter von NGO`s von  „Jewish Voice for Peace“  bis zur „BDS-Bewegung (2) http://www.jewishpress.com/news/israel/boycott/israeli-government-publishes-full-anti-bds-blacklist/2018/01/07/.

Man ist verwundert, dass angesichts dieses israelischen Horrorkabinetts die CDU/CSU-Fraktion bemüßigt fühlt, ausgerechnet am 27. Januar dem Bundestag einen Beschluss vorzulegen, der „muslimische agierende Zuwanderer“ mit Ausweisung droht, die zu „Hass gegen Juden aufrufen, die jüdisches Leben in Deutschland ablehnen oder das Existenzrecht Israels in Frage stellen“. Meiner Meinung ist das nur ein weiterer schändlicher Versuch,  „Kritik an Israel“ zu verhindern! Der Zentralratspräsident Schuster war wie zu erwarten hellauf begeistert und  unterstützt den Antrag und meint, damit die Demokratie in Deutschland schützen.

Auf diesen „Schutz“ kann ich verzichten, Herr Schuster, denn die Demokratie in Deutschland ist gefährdet durch jüdische Funktionäre wie Sie, die sich noch nicht einmal distanziert haben von jüdischen undemokratischen Verbrechen im „Jüdischen Staat“, und hier gegen muslimische Flüchtlinge Stimmung machen. Sie sind zum Schämen für jeden jüdischen Bürger in Deutschland, der noch etwas Anstand im Leib hat.

Kanzlerin Merkel, die so gern von „jüdisch-christlichen Werten“ spricht, treten Sie endlich einmal für demokratische Werte auch im „Jüdischen Staat“ ein. Und nein, Frau Merkel, diese Verbrechen sind keine „Selbstverteidigung“, es muss Schluss sein mit Ihren Persilscheinen für israelische Gräueltaten!.

Das Bild von Ahed Tamimi geht um die Welt, nach dem von Ibrahim Abu Thurayeh. Der legitime palästinensische Widerstand ist ungebrochen und den sollten wir gemeinsam unterstützen!

4 Kommentare zu Ein Bild geht um die Welt! Von Evelyn Hecht-Galinski

  1. Möge die junge Ahed Tamimi den Israelichen Besatzern in Alpträumen den Schlaf rauben! Sie werden dieses Bild der mutigen jungen Palästinenserin Ahed Tamimi nicht mehr abschütteln können. Stellvertretend für alle israelischen Kinder in der Besatzer Geiselhaft wird Ahed allen Palästinensern, jung und alt, eine Freiheitsbotschaft werden. Die Last der Ehrlosigkeit wird an den Besatzern haften bleiben, bis zur endlichen Befreiung Palästinas…

  2. Unter dem Kürzel EPD versucht die Süddeutsche Zeitung nun schon zwei Tage hintereinander die zionistische Sicht der israelkritischen Demonstrationen vom Dezember 2017 ihren Lesern nahe zu bringen.

    Am 8.Januar unter der Überschrift Gegen Antisemitismus (auszugsweise):

    Die Union fordert die Ausweisung von Zuwanderern, die antisemitischen Hass verbreiten. [ ] „Wer jüdisches Leben in Deutschland ablehnt oder das Existenzrecht Israels in Frage stellt, kann keinen Platz in unserem Land haben.“ [ ] Unions-Fraktionsvize Stephan Harbarth(CDU) erklärte:“Wir müssen auch dem Antisemitismus von Migranten mit arabischem Hintergrund und aus den afrikanischen Ländern entschieden entgegentreten.“

    Und dann folgt die perfide Umdeutung der verbrannten Israelfahne in eine des Judentums:
    Bei antiisraelischen Protesten [ ] hatten propalästinensische Demonstranten [ ] Fahnen mit dem Davidstern verbrannt.
    Es handelte sich eindeutig um die Fahne Israels, die nun mal den Davidstern enthält. Das Judentum hat keine Fahne!
    Und dann fehlt auch nicht die Gleichsetzung von „antisemitischem Hass“ mit „antiisraelischen Protesten.“

    Zuletzt schlägt die Staatsekretärin Chebli (SPD) vor:
    „Besuche eines früheren Konzentrationslagers sollten zum Bestandteil von Integrationskursen werden.“
    Wie wäre es denn, wenn bei deutschen Politikern ein Besuch des Westjordanlandes und des Gazastreifens Pflicht würde, um sie vielleicht von ihrer grenzenlosen Ignoranz und Israelhörigkeit zu befreien.

    Am 9.Januar unter der Überschrift Gegen den Hass auf Juden (auszugsweise):

    [ ] Vor dem Hintergrund der jüngsten antisemitischen Vorfälle in Deutschland plant die Unionsfraktion mit Blick auf den Gedenktag [gemeint ist die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus] einen überfraktionellen Antrag zur Bekämpfung von Judenhass. Enthalten ist auch die Forderung nach einem Antisemitismusbeauftragten [ ] der von einem unabhängigen Kreis beraten werden soll. Er soll Massnahmen der Bundesregierung sowie von Bund, Ländern und Zivilgesellschaft koordinieren, Ansprechpartner für jüdische Gruppen sein und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren.

    Hier werden auf schamloseste und wahrheitswidrige Weise die berechtigten und vom Grundgesetz gedeckten israelkritischen Demonstrationen umgedeutet zu Hassdemonstrationen gegen Juden und für inquisitorische Massnahmen gegen israelkritische Veranstaltungen instrumentalisiert.
    Die israelische Botschaft und der Zentralrat der Juden dürften zufrieden sein.

    W.Behr

  3. „Und nein, Frau Merkel, diese Verbrechen sind keine „Selbstverteidigung“, es muss Schluss sein mit Ihren Persilscheinen für israelische Gräueltaten!.“ Unsere Staatsräson verbietet es uns die israelischen Gräueltaten als das zu bezeichnene was sie sind – Verbrechen.

  4. Wir erinnern uns: Vor gut 50 Jahren schlug eine gewisse Beate Klarsfeld einem deutschen Bundeskanzler ins Gesicht und verpasset ihm dabei ein blaues Auge.Im Prozess sagte ihr der Richter, sie hätte Gewalt angewendet. Frau Klarsfeld antwortete: „Eine Frau, die einen Kanzler schlägt, das ist doch keine Gewalt.“
    Heute sagt Beate Klarsfeld: „Sehen Sie, man spricht doch noch heute darüber. Es steht in den Büchern, überall. Die Jugend hat sich aufgelehnt. Ich habe mich aufgelehnt.“ (http://www.zeit.de/2017/25/voelkermord-ns-beate-klarsfeld-serge-klarsfeld/seite-3)
    Die Verfasserin des Artikels in der ZEIT schreibt zum „berühmten Schlag“ voller Verzückung und Bewunderung:“ Was ist eine prophetische Tat? Es ist eine Tat, die in die Zukunft weist, Verhältnisse radikal ändern will. Die Propheten des Alten Testaments waren keine Vorhersager – sie waren Rebellen, die sich erdrückenden politischen Zuständen entgegenstemmten. Sie sprachen unerhörte Wahrheiten aus und brachten das Unsagbare zur Sprache. Sie setzten Zeichen durch verstörende Handlungen. Die prophetische Tat ist revolutionär und von hoher öffentlicher Durchschlagskraft. Ein Tabubruch, ohne Zerstörungswut – friedlich und konstruktiv, auch bei modernen Propheten.“
    Ahed, ich bin stolz auf dich – CHAPEAU – auch wenn die Welt von heute in deinem Akt der Würde nicht die prophetische Tat erkennen will, die sie ist!

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