Sicht vom Hochblauen

Evelyn Hecht-Galinski

Wie sich die Ereignisse doch gleichen Von Wolfgang Behr

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Wie sich doch die Ereignisse gleichen.
Gastbeitrag von Wolfgang Behr
Nach dem 11.September machte Angela Merkel ihren Kotau vor George W. Busch und schämte sich für die schlechten Deutschen, die nicht mit in den Irakkrieg ziehen wollten. Mit ihrer Kriegsbrandrede im Deutschen Bundestag trat sie noch einmal nach.
Danach war sie für das Imperium die ideale Erfüllungsgehilfin der US-amerikanischen Geopolitik. Die von ihr erklärte Staatsraison, d.h. die bedingungslose Solidarität mit Israel, auch ganz im Sinne des Imperiums, festigte zusätzlich ihre Macht.
Und nun Annegret Kamp-Karrenbauer:
In einem Vortrag bei der Deutsch-Amerikanischen Konferenz hat sie über Verteidigungsfähigkeit und die Herausforderung der westlichen Werte durch das undemokratische China gesprochen, was die Amerikaner schon einmal für sie erwärmen konnte. Auch beim Thinktank Atlantikbrücke, der dafür Sorge trägt, dass Deutschland auf der Linie des Imperiums bleibt, hat AKK mit ihrer Einführung durch Merz schon punkten können. Dort verwahrte sie sich dagegen, Trump mit Putin und Erdogan in einem Atemzug zu nennen. Sie plädierte ferner für eine Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben, wie von der NATO gefordert, auf 2% und befürwortet den Einsatz deutscher Bodentruppen in Syrien. Ihre Ernennung zur Verteidigungsministerin war also folgerichtig. Für mich heißt sie nunmehr Annegret Krampf-Knarrenbauer.
So ist für ihre Karriere in der „Westlichen Wertegemeinschaft“ auch mit Hilfe der Leitmedien gesorgt und Merkel hat wieder einmal in ihrer undurchsichtigen Art für die Fortsetzung der Geopolitik des Imperiums und die wahrscheinliche künftige Kanzlerschaft von AKK gesorgt.
Zwei Karrierefrauen. Merkel und Kramp-Karrenbauer
Wie sich doch die Ereignisse ähneln.
Nach dem 11.September 2001 machte Angela Merkel ihren Kotau vor George W. Busch, vertrat die „guten Deutschen“ und schämte sich für die schlechten Deutschen, die nicht mit in den Irakkrieg ziehen wollten. Mit ihrer Kriegsbrandrede 2002 im Deutschen Bundestag trat sie noch einmal nach.
Danach war sie für das Imperium die ideale Erfüllungsgehilfin der US-amerikanischen Geopolitik. Sie konnte Bundeskanzler Schröder ablösen. Die später von ihr erklärte Staatsraison, d.h. die bedingungslose Solidarität mit Israel, auch ganz im Sinne des Imperiums, festigte zusätzlich ihre Macht.
Annegret Kamp-Karrenbauer scheint eine ähnliche Karriereförderung auf der Politikrutschbahn Weisses Haus-Pentagon-NATO-Bundeskanzlerin offen zu stehen.
In einem Vortrag bei der Deutsch-Amerikanischen Konferenz hat sie über Verteidigungsfähigkeit und die Herausforderung der westlichen Werte durch das undemokratische China gesprochen, was die Amerikaner schon einmal für sie erwärmen konnte. Auch beim Thinktank Atlantikbrücke, der dafür Sorge trägt, dass Deutschland auf der Linie des Imperiums bleibt, hat AKK mit ihrer Einführung durch Merz schon punkten können. Dort verwahrte sie sich dagegen, Trump mit Putin und Erdogan in einem Atemzug zu nennen. Sie will damit sagen, dass der Polit-Mafioso Trump doch nicht so schlimm sei als die beiden nachgenannten Herren. Sie plädierte ferner für eine Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben auf 2%, wie von der NATO gefordert, und befürwortet den Einsatz deutscher Bodentruppen in Syrien. Na und deutsche Kriegsschiffe im Persischen Golf sollten auch mal Flagge zeigen. Die Fortsetzung des von George W. Busch propagierten Endloskriegs gegen den Terror gehört auch auf ihre Agenda. Ihre Ernennung zur Verteidigungsministerin war also folgerichtig. Auch die israelische Regierung dürfte mit ihr zufrieden sei, schließlich empfiehlt sie obligatorische KZ-Besuche für Schulklassen.
So ist für ihre Karriere in der „Westlichen Wertegemeinschaft“ auch mit Hilfe der Leitmedien gesorgt und Merkel hat wieder einmal mit ihrer Tarnkappenpolitik für die Fortsetzung der Geopolitik des Imperiums und die wahrscheinliche künftige Kanzlerschaft von AKK gesorgt. Nun möchte sie überall in Deutschland das öffentliche Gelöbnis der Bundeswehr einführen. Ein wöchentlicher Zapfenstreich mit entsprechendem preußischen Marsch vor ihrem Ministerium und ihr Winke/winke dazu wäre da noch eine Erweiterung. Wie wäre es, Frau Kamp-Karrenbauer zu ihrem nächsten Geburtstag eine Pickelhaube zu schenken? Angesichts des dramatischen Zustands unseres Planeten und der Klimakatastrophe scheint AKK mit der verstärkten Militarisierung Deutschlands keine Mühe zu haben. Da fragt man sich, ob ihr Karrierestreben zu einem Realitätsverlust geführt hat. Solche Politikerinnen sind eigentlich brandgefährlich für das Überleben der Menschheit.

Wolfgang Behr

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