Russlands Verteidigungsministerium: USA bereiten Provokation mit psychotropen Waffen in Ukraine vor

Überhaupt nicht abwegig, bei der provokanten US- Kriegsführung, Nato gestützt    Evelyn Hecht-Galinski

Russlands Verteidigungsministerium: USA bereiten Provokation mit psychotropen Waffen in Ukraine vor

Das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass die USA eine Provokation mit chemischen Kampfstoffen in der Ukraine vorbereiten. Überdies habe Washington vor, Russland im Nachgang hierfür verantwortlich zu machen. Generalleutnant Igor Kirillow, der Kommandeur der russischen Streitkräfte zur Abwehr atomarer, chemischer und biologischer Bedrohungen, hat bei einer Pressekonferenz die Äußerungen des ehemaligen US-Botschafters in Russland John Sullivan über angebliche Pläne Russlands zum Einsatz chemischer Waffen im Gebiet der Spezialoperationen kommentiert.

 

Russlands Verteidigungsministerium: USA bereiten Provokation mit

psychotropen Waffen in Ukraine vor

Das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass die USA eine Provokation mit chemischen Kampfstoffen in der Ukraine vorbereiten. Überdies habe Washington vor, Russland im Nachgang hierfür verantwortlich zu machen.
Russlands Verteidigungsministerium: USA bereiten Provokation mit psychotropen Waffen in Ukraine vorQuelle: Gettyimages.ru © Frank Rossoto Stocktrek

Generalleutnant Igor Kirillow, der Kommandeur der russischen Streitkräfte zur Abwehr atomarer, chemischer und biologischer Bedrohungen, hat bei einer Pressekonferenz die Äußerungen des ehemaligen US-Botschafters in Russland John Sullivan über angebliche Pläne Russlands zum Einsatz chemischer Waffen im Gebiet der Spezialoperationen kommentiert. Kirillow wörtlich:

“Wir betrachten diese Informationen als die Absicht der Vereinigten Staaten selbst und ihrer Komplizen, in der Ukraine eine Provokation mit giftigen Chemikalien durchzuführen.”

Nach Angaben des Generalleutnants habe das ukrainische Militär im Februar giftige Chemikalien und Schutzausrüstungen an die Kontaktlinie in der DVR verlegt, was auf ein mögliches Vorhaben für “groß angelegte Provokationen unter Verwendung des militärischen psychotropen Giftstoffs BZ” hinweise. Der hochrangige Militärangehörige fügte hinzu:

“Sie gehen davon aus, dass die internationale Gemeinschaft unter den Bedingungen von Kämpfen nicht in der Lage sein wird, eine wirksame Untersuchung zu organisieren, sodass die wahren Organisatoren und Täter sich der Verantwortung entziehen und die Schuld auf Russland abgewälzt wird.”

Anfang des Jahres kündigte das Euro-Atlantische Koordinierungszentrum für Katastrophenhilfe an, der Ukraine eine große Menge an Schutzausrüstung zu übergeben. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass “die russischen Truppen bereits Munition mit Phosphor-Zusammensetzung einsetzten und bei einer absehbaren Verschärfung der Situation giftige Substanzen verwenden könnten”. Überdies habe die Ukraine 600.000 Antidot-Dosen gegen die phosphororganischen Giftstoffe Sarin und Soman erhalten. Laut Kirillow war der Ablauf wie folgt:

“Am 10. Februar 2023 kam ein Eisenbahnzug in der Ukraine (Kramatorsk) an, der in einem der Waggons eine Ladung Chemikalien enthielt, die von einer Gruppe ausländischer Staatsangehöriger begleitet wurde.”

Daraus schlussfolgert der russische Militäroffizier, dass die fast gleichzeitige Lieferung von toxischen Chemikalien und Schutzausrüstungen “auf den Versuch einer groß angelegten Provokation mit dem Psychokampfstoff BZ während des Konflikts” hindeute.

Ferner merkte Kirillow an, dass der Waggon zum Kramatorsker Kuibyschew-Hüttenwerk gefahren und unter der Kontrolle des Inlandsgeheimdienstes SBU und der ukrainischen Streitkräfte entladen worden sei. Darin hätten sich 16 Metallkisten befunden, von denen die Hälfte mit einem chemischen Gefahrenzeichen, “der Aufschrift ‘BZ’ und einer Markierung mit zwei roten Linien versehen war, die der Klasse der giftigen Stoffe mit vorübergehender Außergefechtsetzung entsprechen”. Darüber hinaus seien drei Kisten als CR-Riot und fünf als CS-Riot gekennzeichnet gewesen. Diese Ladung sei an die Kontaktlinie geliefert worden, hieß es.

Bereits am 19. Februar sei Schrapnellmunition in Kramatorsk entladen worden. Das russische Ministerium beharrt darauf, dass die Schrapnellgranaten zuvor “im Interesse der US-Bodentruppen” modernisiert worden seien, indem gebrauchsfertige Zerstörungselemente mit flüssigen Reizstoffen ergänzt worden seien.

Weiter erinnerte Kirillow daran, dass der Kampfstoff BZ laut Chemiewaffenkonvention eine unter Waffenkontrolle stehende Chemikalie und deren Verwendung nach Artikel 1 geächtet sei. Der Kommandeur versicherte, Russland werde im Falle von Provokationen mit giftigen Chemikalien die “wahren Schuldigen ausmachen und bestrafen”.

Laut der Enzyklopädie des russischen Verteidigungsministeriums wird BZ durch Versprühen als Aerosol verabreicht. Die Substanz ist von einer Stunde bis zu vier Tagen wirksam. Symptome sind erweiterte Pupillen, allgemeine Schwäche, Depressionen, auditive und visuelle Halluzinationen und Orientierungsverlust. Als Schutzmaßnahme werden Gasmasken empfohlen.

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