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Palästinenser sind vom Impfplan ausgeschlossen Von Evelyn Hecht-Galinski

 

 

Hier mein am 30.Januar veröffentlichter Leserbrief in der Badischen Zeitung, den ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte

Da der Leserbrief nicht frei verfügbar im Netz steht, habe ich ihn für meine Leser abgetippt, da ich ihn für wichtig halte und um weite Verbreitung bitte.

Ich hatte ihn ursprünglich zu Inge Günthers Beitrag vom 12.Januar in der BZ geschrieben: „ Nur die eigenen Leute werden geimpft“. Da auch dieser Beitrag nicht mehr verfügbar ist, habe ich hier den fast identischen aus der FR genommen.

Frage nach einer gerechten Verteilung des Impfstoffs sorgt in Israel für böses Blut

Der israelische Premier Netanjahu hofft auf Herdenimmunität bis zu den Parlamentswahlen im März. Die palästinensischen Gebiete gehen beim Impfstoff vorerst leer aus. In Israel wird so viel geimpft wie in einem keinem anderen Land. Für Premier Netanjahu sind die Impfungen eine Trumpfkarte im Wahlkampf. Gerald Rockenschaub: Ungleiche Verfügbarkeit des Impfstoffs „nirgends augenscheinlicher als im israelisch-palästinensischen Konflikt”.

 

 

Da der Leserbrief nicht frei verfügbar im Netz steht, habe ich ihn für meine Leser abgetippt, da ich ihn für wichtig halte und um weite Verbreitung bitte.

Ich hatte ihn ursprünglich zu Inge Günthers Beitrag vom 12.Januar in der BZ geschrieben: „ Nur die eigenen Leute werden geimpft“. Da auch dieser Beitrag nicht mehr verfügbar ist, habe ich hier den fast identischen aus der FR genommen.

 

 

Hier also mein Leserbrief:

Palästinenser sind vom Impfplan ausgeschlossen

Israel Von Evelyn Hecht-Galinski (Malsburg-Marzell) Sa, 30. Januar 2021 Leserbriefe | Zu: “Nur die eigenen Leute werden geimpft”, Beitrag von Inge Günther (Politik, 12. Januar) Die Autorin spricht in diesem informativen Artikel sehr gut den Begriff der “medizinischen Apartheid an, vergisst aber dabei zwei wichtige Punkte zu erwähnen.

 

Palästinenser sind vom Impfplan ausgeschlossen

Die Autorin spricht in diesem informativen Artikel sehr gut den Begriff der „medizinischen Apartheid“ an, vergisst aber zwei wichtige Punkte zu erwähnen. Als Besatzungsmacht ist es nach meinem Verständnis der Rechtslage sogar die Pflicht Israels, die Palästinenser mit Impfstoff zu versorgen. Somit sind die fünf Millionen Palästinenser im besetzten Westjordanland und im Gaza-Streifen vom israelischen Impfplan ausgeschlossen.

Der zweite Punkt ist der, dass es seit Oktober bekannt ist und in israelischen und jüdischen Medien öffentlich gemacht, dass es einen mehr als fragwürdigen Deal zwischen dem deutschen Außenminister Maas (SPD) und dem israelischen Kollegen Ashkenazi gegeben habe, dass Israel wegen des „besonderen“ Verhältnisses und entgegen EU-Regeln mit europäischem Impfstoff von Deutschland versorgt wird. Deutschland begründet demnach diese Entscheidung, die Impfdosen mit Israel zu teilen, mit der „historischen Verantwortung“ nach dem Holocaust.

Wo aber bleibt die historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Deutschlands, gegenüber systematischer Diskriminierung sowie der Missachtung internationalen Rechts? Haben nicht gerade einmal führende israelische Regierungsmitglieder ganz klar die „jüdische Apartheid“ bewiesen, indem sie immer wieder betonen, dass jüdische Bürger vorgehen, ganz nach dem Motto „Jews First“? Übrigens gab es schon Anfang Dezember eine Anfrage europäischer Abgeordneter an die EU-Kommission zu diesem „Abkommen“, die bis heute unbeantwortet blieb.

Evelyn Hecht-Galinski, Malsburg-Marzell

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